Schlagwort: Portugal

Titelbild Mafra

Mafra – beeindruckender Klosterpalast

Berühmt wurde Mafra durch seinen gewaltigen Klosterpalast. Ich bin auf Empfehlung der Besitzerin meiner Unterkunft hin gefahren und es war wirklich super. Das mächtige Kloster ist nicht zu übersehen und die Gärten dazu laden zu einem Spaziergang ein.

Anfahrt

Mafra liegt ca. 40 km nördlich von Lissabon. Man kann entweder mit dem Auto anreisen oder mit dem Bus von Lissabon, man fährt ca. 30 – 45 Minuten. Parkplätze findet man in dem Ort genügende, es gibt öffentliche Parkplätze gegen Gebühr oder man stellt sich auf einen der vielen kostenlosen im Ort. Man sollte aber auf keinen Fall mit dem Zug nach Mafra fahren, da sich der Bahnhof 8 km außerhalb des Ortes befindet und man dann ein Taxi nehmen muss.

Palácio Nacional de Mafra

Der Palácio Nacional de Mafra ist die größte Schloss- und Klosteranlage in Portugal und genauso beeindruckend wirkt sie auch wenn man davor steht. Man kann das Kloster auch besichtigen, der Eintritt kostet 6 €. Leider war es nicht geöffnet, als ich dort war. Aber ich glaube ein Besuch lohnt sich wirklich, wenn es von innen so beeindruckend ist wie von außen.

Tapada de Mafra – Wildpark

Links neben dem Schloss befindet sich der Wildpark, der für jeden zugänglich ist. Hier sieht man viele Springbrunnen, Statuen und tolle Wege zum spazieren gehen. Schön angelegte Beete und ein Brunnen mit Wasserzug sind weitere Highlights in dem Park. Hier lässt es sich wirklich eine Weile aushalten. Und wenn man mal ganz ans Ende des Parks läuft erkennt man die Ausmaße des Schlosses, welches sich nach hinten raus noch richtig weit erstreckt.


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Titelbild Peniche

Peniche & Cabo da Roca – Surfspot und der westlichste Punkt Europas

Peniche das Paradies für Surfer und Cabo da Roca der westlichste Punkt Europas. Beide sind einen Besuch wert. Peniche kann man sehr gut mit dem Besuch von Obidos kombinieren und Cabo da Roca erreicht man sehr schnell von Sintra aus.

Anfahrt

Beide Orte sollte man am besten mit dem Mietwagen anfahren. Cabo da Roca liegt ca. 17 km von Sintra entfernt und Peniche erreicht man 28 km westlich von Obidos. So kann man immer zwei Ziele miteinander verbinden. Parkplätze an beiden Orten sind kostenlos und leicht zu erreichen.

Peniche

Peniche ist ein absolutes Surfer-Paradis, aber auch für Nicht-Sufer ein toller Ort um ihnen zuzuschauen. Hier treffen sich die Besten der besten Surfer und zeigen ihr Können. Peniche hat viele sehr lange und breite Sandstrände, sodass jeder ein Plätzchen findet. Aber man darf den Wind nicht unterschätzen, hier bläst ein sehr starker Wind, der sehr schnell kalt werden kann. Halt gemacht habe ich auch beim Papôa, einer fantastischen Felsformation die weit ins Wasser raus ragt. Über Holztreffen kann man bis an den äußersten Punkt gehen und hat einen atemberaubenden Blick über Peniche, den Atlantik und die steilen Klippen.

Cabo da Roca

Den westlichsten Punkt Europas muss man auf jedenfall einmal besucht haben – der Besuch ist kostenlos. Der Ort ist sehr beschaulich und ruhig da hier nicht viel los ist außer einem Café und einem Souveniershop. Die Aussichtsplattform liegt 140 Meter über dem Atlantik und die Felsen fallen hier sehr steil ab. In Cabo da Roca gibt es außerdem einen sehr schönen Leuchtturm der toll gelegen ist. Von dort aus kann man wunderbar Wanderungen unternehmen und die schönen Buchten erkunden. Ein absolutes Highlight soll der Sonnenuntergang in Cabo da Roca sein. Leider war ich nicht abends dort, aber wer es einrichten kann, sollte es tun.


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Titelbild Obidos

Obidos – die mittelalterliche Stadt

Obidos ist eine mittelalterliche Stadt die von einer Stadtmauer umgeben ist. Hier gibt es viel zu Entdecken, von kleinen Kopfsteinpflasterstraßen, über schön bemalte Häuser und sogar ein mittelalterliches Schloss.

Anreise

Obidos liegt 84 Kilometer nördlich von Lissabon und man kommt am besten mit dem Auto dort hin, welches auf dem großen Parkplatz vor der Stadtmauer geparkt werden kann. Man kann auch von Lissabon aus mit dem Bus fahren. Die Fahrt dauert 1 Stunde und kostet hin und zurück 16 €. Oder man bucht sich einen kompletten Tagesausflug mit Reiseführer. Obidos ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel, deswegen kann es in dem kleinen Ort sehr schnell, sehr voll werden. Also stell dich auf viele Menschen ein.

Das Stadttor – Porta da Vila

Um nach Obidos rein zu kommen muss man erstmal durch das schöne Stadttor, welches an sich schon ein Highlight ist. Vor dem Tor sieht man einige aufgebaute mittelalterliche Sachen, wie z.B. Lanzen und Throne. Rein durch das Tor, den Blick nach oben richten und man sieht einen sehr schön verzierten und mit vielen kleinen Details bemalten Altar. Danach steht man auch schon in der „Hauptstraße“ von Obidos.

R. Direita – die Hauptstraße von Obidos

Gehst du nach dem Stadttor nach links, bist du auch schon auf der Hauptstraße von Obidos. Am Ende der Straße erwartet dich dann das Schloss von Obidos – Castelo de Óbidos. Auf der Straße findest du ganz viele Souvenierläden, Restaurants und viele kleine Gässchen. Probiere auf jedenfall auch den Kirschlikör Ginja. Diesen kannst du an fast jedem Stand probieren und er wird meistens in einem kleinen Schokoladenbecher serviert. Auf deinem Weg zum Schloss kommst du auch an der Kirche Igreja de Santa Maria vorbei. Die Kirche kann man besichtigen und davor gibt es einige Restaurants die sich für eine Pause eigenen. Am Ende der Straße steuerst du auf die Kirche Igreja de São Tiago zu. Statte ihr auf jedenfall einen Besuch ab, denn drinnen erwartet dich nicht eine typische Kirche, sondern ein Bücherladen.

Castelo de Óbidos

Ein weiteres Highlight in Obidos ist die alte Burg und die umliegenden kleinen Gebäude. Jede Straße in Obidos führt unweigerlich zur Burg. Man kann die Burg von außen kostenlos besichtigten und auch die 1,5 km lange Stadtmauer oben drauf ablaufen. Man hat eine wirklich tolle Aussicht auf die Umgebung und Obidos. Die Burg wurde mittlerweile in ein Hotel umgebaut, sodass man sie nicht von innen besichtigen kann, außer man hat ein Zimmer gebucht. Aber auch von außen ist die Burg wirklich sehr beeindrucken und gut erhalten.


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Titelbild Sintra

Sintra – die Stadt der Paläste

In Sintra gibt es wirklich viel zu sehen – Paläste, Villen und die Ruine einer maurischen Burg. Der Ort ist sehr beeindruckend und wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Ein Besuch in Sintra darf auf einer Portugalreise nicht fehlen.

Anreise

Ich bin mit dem Auto nach Sintra gefahren, man kann aber auch einen Tagesausflug mit dem Bus buchen. Außerdem kann man auch mit dem Zug nach Sintra fahren, es gibt zwei Linien die von Lissabon aus fahren. Der Bahnhof von Sintra ist sehr zentral gelegen, sodass man von hier aus zu Fuß weiter gehen kann. Ich würde auf jedenfall empfehlen mit Bus oder Zug anzureisen, da es wirklich schwer war in den kleinen Gassen und Straßen von Sintra mit dem Auto zu fahren und einen Parkplatz. Am besten du parkst in Lissabon beim Bahnhof Rossio und nimmst den Zug, die Fahrt dauert ca. 40 Minuten und kostet 2,25 €.

Palácio Nacional de Sintra

Im Zentrum von Sintra kommt man am Palácio Nacional nicht vorbei. Es handelt sich hier um einen ehemaligen königlichen Palast. Er gilt als Wahrzeichen der Stadt Sintra und wurde früher als königliche Sommerresidenz genutzt. Nicht zu übersehen sind die beiden weißen Schornsteine. Den Palast kann man auch besichtigen, der Eintritt kostet 10 €.

Palácio Nacional da Pena

Das Schloss weit oben auf dem Berg kommt einem vor wie aus einem Disneyfilm, mit seinen bunten Türmen und Gebäuden. Man hat drei Möglichkeiten zum Palast zu kommen, entweder man läuft den Berg hoch, ca. 1 Stunde, man fährt mit dem Auto oder nimmt den Bus. Ich habe mich für laufen entscheiden und habe es nur teilweise bereut. Der Aufstieg war schon etwas schwer, aber die Ausblicke sind wirklich einmalig. Um auf das Gelände zu kommen musst du dir ein Ticket kaufen. Ich konnte leider nur in den Park. Mittlerweile ist das Schloss aber wieder offen und das Ticket für Park und Schloss kostet 13,90 €.

Castelo dos Mouros

Auf dem Weg zum Palácio Nacional da Pena kommt man am Castelo dos Mouros vorbei – einer maurischen Burganlage die einst als militärische Festung erbaut wurde. Nah an Lissabon und durch die Höhenlage konnte alles sehr gut überschaut und überwacht werden. Highlights bei einem Rundgang sind neben einer Kapelle auch ein kleines Museum, das Fundstücke aus vergangenen Zeiten zeigt und natürlich ein Spaziergang auf der Burgmauer. Die Burg kann man natürlich besichtigen und das Ticket dafür kostet 8 €.

Zentrum von Sintra

Im Zentrum findest du viele kleine Gässchen die zum bummeln und spazieren gehen einladen. Das Zentrum ist nicht sehr groß, aber hier findet man viele kleine Läden, die einheimische Produkte anbieten, Restaurants und natürlich auch Souvenierläden. Die Gassen muss man allerdings hinaufsteigen, da Sintra an einen Berg gebaut ist.


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Titelbild Portugal

Ericeira – das Surferparadies

Ein Fischerstädtchen direkt an der Küste mit richtig schönen Stränden zum baden. Viele typische Fischrestaurants laden zum essen ein und eine Abkühlung holt man sich im Atlantik. Ericeira ist bekannt für seine tollen Surfspots.

Anreise

Vom Flughafen Lissabon ging es mit dem Mietwagen nach Ericeira zu meiner Unterkunft. Man fährt ca. 40 Minuten über die Autobahn, die aber kostenpflichtig ist, oder ca. 1 Stunde wenn man Landstraße fährt. Ich habe mir bei der Autovermietung direkt einen elektronischen Sender für die Mautstraßen mit gebucht. So kann man einfach durch die Mautstation fahren und der Vermieter zieht am Ende die Gebühren von der Kaution ab. Meinen Mietwagen habe ich bei Centauro gebucht über billiger-mietwagen.de. 1 Woche für 102 € inkl. aller Versicherungen. Ich hatte einen Fiat 500. Allerdings muss man wirklich aufpassen bei Centauro, sie versuchen dir bei der Abholung eine echt teure Versicherung zu verkaufen mit der Begründung, die Versicherung von billiger-mietwagen.de sei nicht ausreichend. Ist sie aber, also nicht verunsichern lassen und keine zusätzliche Versicherung abschließen. Die Mietwagen Station von Centauro ist etwas außerhalb des Flughafens und man wird mit einem kostenlosen Shuttlebus an der Ankunftshalle abgeholt.

Meine Unterkunft – Sal da Costa Lodging

Meine Unterkunft war Sal da Costa Lodging in Casais de São Lourenço. Richtig schön gelegen, nicht weit vom Meer entfernt. Zum Meer läuft man ca. 5 Minuten, muss aber wegen der Klippen ziemlich viele Stufen runter. Von oben hat man einen richtigen schönen Blick. Die Unterkunft hat schöne Zimmer mit Balkon und eine Sonnenterrasse mit Hängematte und Loungemöbel. Außerdem gab es eine Gemeinschaftsküche. Zum Frühstück gab es ein kleines aber feines Buffet. Am Ende meines Aufenthaltes erzählte mir die Besitzerin, dass dies der letzte Sommer war in dem sie Gäste empfängt und ab sofort nur noch an Langzeitgäste vermieten wird. Da hatte ich wirklich Glück und für meinen nächsten Aufenthalt weiß ich direkt wo ich eine Workation-Unterkunft bekommen kann. Das Zimmer hat mich 400 € für 8 Nächte kostet inkl. Frühstück und ich habe es über booking.com gebucht.

Küste und Strände

Rund um Ericeira findet man viele Strände. Strände zum baden und auch Surfer-Strände. Die Strände sind immer umgeben von steilen Klippen, die ihnen eine ganz besondere Atmosphäre geben. In Ericeira findest du nur Sandstrände die sich super zum Sonnenbaden eigenen. Oder man legt sich einfach an einen Sufer-Strand und schaut den Surfern beim Wellenreiten zu. Der Ortsstrand von Ericeira ist der Praia dos Pescadores – ein schöner Sandstrand unterhalb vom Ort gelegen. Südlich von Ericeira findet man den Praia da Baleia und den Praia do Sul, die beide ineinander über gehen. Nördlich von Ericeira reiht sich ein Strand an den anderen, man hat die Qual der Wahl.

Zentrum von Ericeira

Im Zentrum von Ericeira findet man neben der Hauptstraße auch schöne kleine Gassen in denen man wunderbar shoppen kann. Surfer finden hier alles was sie brauchen, aber auch für alle anderen gibt es hier genügend Geschäfte, Cafés und Restaurants. Auf jedenfall sollte man hier Fisch essen, es gibt die unterschiedlichsten Varianten. Mein Favorit war Oktopus – mega lecker. Ein Spaziergang am kleinen Fischerhafen lohnt sich und du kannst den Fischern bei ihrer Arbeit zu schauen.


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