Schlagwort: Jordanien

Titelbild Madaba

Madaba – die Stadt der Mosaike

Madaba ist bekannt als die Stadt der Mosaike und diese findet man dort überall. Weltberühmt ist die Mosaikkarte des Heiligen Landes. Auch Kirchen und alte Gemäuer mit ganz viel Geschichte findet man in Madaba.

Anreise

Madaba liegt nur ca. 40 km südlich von Amman und eignet sich somit sehr gut für einen Tagesausflug. Oder ihr nehmt euch ein Hotel im Ort und bleibt etwas länger. Parken kann man in Madaba überall kostenlos. Die meisten bleiben einfach an der Straße stehen. Es gibt aber auch genügend Parkplätze auf denen man kostenlos parken kann, wenn man sein Auto nicht am Straßenrand abstellen möchte. Am Besten man parkt auf dem Madaba Visitors Free Car Park, dieser befindet sich mitten in der Stadt und man kann alles zu Fuß ablaufen.

Unterkunft – Salome Hotel

Wir haben uns ein Hotel in Madaba genommen und zwar das Salome Hotel. Es hat einen eigenen Parkplatz und liegt sehr zentral, sodass man alles zu Fuß ablaufen kann. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon und eigenem Bad. Das Hotel ist wirklich schön und die Besitzer sind sehr herzlich. Zum Frühstück konnte man sich von einem Buffet bedienen. Wir haben für eine Nacht inkl. Frühstück 35 € bezahlt.

Mosaikkarte von Madaba

Unser erster Weg führt uns zur Mosaikkarte. Sie befindet sich in der St.-Georgs-Kirche im Zentrum von Madaba. Sie ist die älteste original erhaltene Karte der Welt. Die Mosaikkarte zeigt Palästina, das heilige Land, und detailgetreu wurden die wichtigen Orte der christlichen Welt, Flüsse, Gebirge und geografische Besonderheiten eingearbeitet. Den Mittelpunkt der Karte bildet Jerusalem und drum herum erstreckt sich die Karte vom Libanon bis zum ägyptischen Nildelta und vom Mittelmeer bis zur Wüste. Der Eintritt kostet 1 Dinar und ist nicht im Jordan Pass enthalten.

St. John the Baptist Roman Catholic Church

Weiter ging es dann noch zu St. John Kirche in der man unterirdische Gänge besichtigen kann. Zuerst kann man auf einen Glockenturm hinauf steigen um von dort einen wirklich tolle Aussicht über Madaba zu haben. Anschließend ging es dann zu dem eigentlich Highlight, dem Acropolis Museum in den unterirdischen Gängen. Dieses beinhaltet den Schrein zur Enthauptung des heiligen St. John und das Zelt von Ruth. Außerdem kann man hier viele antike Artefakte und Schätze begutachten. Der Eintritt kostet 1 Dinar und ist nicht im Jordan Pass enthalten.


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Titelbild Totes Meer

Totes Meer & Nebo – Floating und ganz viel Geschichte

Das Tote Meer – 426 m unterhalb des Meeresspiegels mit sehr hohem Salzgehalt um sich einfach treiben zu lassen. Mount Nebo ist der Berg, von dem man annimmt, dass Moses das Gelobte Land sah, bevor er starb.

Anreise

Die Anreise führt uns von Akaba entlang des Toten Meeres bis rauf nach Swemeh. Das ist wirklich eine sehr schöne Strecke und es kann auch gut mal passieren, dass ein Kamel die Straße kreuzt. Swemeh liegt ca. 280 km nördlich von Akaba und ca. 50 km westlich von Amman. Von Swemeh nach Mount Nebo sind es nur 26 km. Perfekt für einen kurzen Abstecher. An beiden Orten kann man überall kostenlos parken.

Unterkunft – Ramada Resort Dead Sea

Unsere Unterkunft in Swemeh war das Ramada Resort Dead Sea Hotel. Es verfügt über einen Swimmingpool und einen privaten Strand am Toten Meer. Ein kostenloser Shuttlebus bringt einen vom Hotel zum Strand. Was uns allerdings gleich aufgefallen ist sind die extrem vielen Fliegen, was wahrscheinlich am Toten Meer liegt, aber es ist wirklich unangenehm wenn man am Pool liegt und ständig von Fliegen belagert wird. Deswegen hatte ich mich dann für eine schöne Massage entschieden. Das Zimmer war sehr schön mit eigenem Balkon und Bad. Für eine Nacht inkl. Frühstück haben wir 86 € bezahlt.

Tote Meer

Totes Meer

Natürlich ging es für uns direkt zum Toten Meer. Hier gibt es dann erstmal verschiedene Schlammbäder in denen man sich mit mineralreichem schwarzem Schlamm einschmieren kann. Dieser soll zur Hautpflege dienen und in Verbindung mit dem hohen Salzgehalt sehr reinigend wirken. Eingeschmiert mit Schlamm geht es dann ins Tote Meer zum Floating. Es macht richtig Spaß sich an der Oberfläche treiben zu lassen, ist aber am Anfang auch ein echt komisches Gefühl.

Mount Nebo

Ein kurzer Abstecher zum Mount Nebo. Der Berg ist 808 Meter hoch und man hat von dort aus einen tollen Blick auf Jordanien, das Tote Meer und Israel. Der Ort hat eine religiöse Bedeutung, denn man vermutet das Moses von hier das gelobte Land sah, vorher aber gestorben ist bevor er es betreten konnte. Man findet dort eine kleine Kirche, sowie Gedenksteine an Moses und hat einen tollen Blick über die umliegende Landschaft.


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Titelbild Petra

Petra – das Weltwunder und seine Highlights

Petra zählt zu den 7 neuen Weltwundern. Die Felsenstadt beeindruckt durch große in den Felsen gehauene Bauten durch die Nabatäer. Die Dimensionen der Grabmäler und Tempel sind wirklich beeindruckend. Früher war Petra das Handelszentrum und die Hauptstadt des Nabatäerreiches.

Anreise

Petra und der dazugehörige Ort Wadi Musa liegen ca. 230 km südlich von Amman und rund 125 km nördlich von Aqaba. Parkplätze am Eingang gibt es ausreichend und man sieht schon von weitem die Massen an Touristenbussen. Parken kann man etwas abseits meistens kostenlos oder man parkt direkt beim Eingang auf einem kostenpflichtigen Parkplatz. Auf dem Weg zum Eingang wird einem schnell klar, welche Menschenmassen einen im inneren erwarten – aber was solls, Petra schaut man nicht jeden Tag an.

Unterkunft – Anbat Midtown Hotel

Wir haben in Wadi Musa im Anbat Midtown Hotel übernachtet. Das Hotel ist sehr zentral gelegen und man ist schnell zu Fuß in der „Touristen-Straße“ von Wadi Musa. Dort findet man viele Geschäfte und Restaurants. Auch bis zum Eingang von Petra fährt man nicht weit, ich denke man könnte auch zu Fuß hin laufen. Das Hotel und die Zimmer sind schön eingerichtet. Ein Highlight ist der Frühstücksraum, der im obersten Stockwerk des Hotels liegt und von dem aus man eine super Aussicht auf die Umgebung hat. So lässt sich ein Tag sehr gut beginnen. Das Hotel hat für 2 Nächte inkl. Frühstück 90 € gekostet. Parkplätze gibt es nicht wirklich, aber man kann sich ohne Probleme an die Straße vor dem Hotel stellen, das macht jeder.

Little Petra

Fangen wir erstmal klein an und besuchen Little Petra, die kleine Schwester von Petra. Hier bekommt an einen ersten Eindruck was einem in Petra erwartet. Der Eintritt ist kostenlos und überlaufen ist es auch nicht. In Little Petra läuft man durch eine längere Schlucht bis man letztendlich zu einer sehr schönen Aussichtsplattform kommt. Bevor man in die Schlucht rein geht sieht man schon ein paar in den Fels gehauene Bauten. Die Schlucht zur Aussichtsplattform ist nicht sehr lang und auch nicht extrem steil, sodass man den Weg gemütlich laufen kann. Man kommt an ein paar kleinen Ständen vorbei an denen einheimische ein paar Waren und Souveniers verkaufen. Auf der Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick über das angrenzende Tal und die Berge dahinter. Ein Besuch lohnt sich auf jedenfall.

Petra

Das absolute Highlight Petra wartete dann am nächsten Tag auf uns – Petra. Ich würde euch empfehlen einen 2 Tages Pass zu kaufen, da man sonst an einem Tag extrem viel unterwegs ist und nicht alles sehen wird. Und es ist wirklich anstrengend den ganzen Tag bei der Hitze Berge rauf und runter zu laufen. Man kann sich zwar auch mit Kamelen und Eseln rumführen lassen, allerdings würde ich davon dringend abraten. Das ist einfach nur Tierquälerei.
Hier findet ihr die wichtigsten Bauten in Petra:

Das Schatzhaus

Das Schatzhaus ist das wohl bekannteste an Petra, man sieht es auch gleich wenn man von der Schlucht das Gelände betritt. Es ragt 40 Meter in die Höhe und ist ein atemberaubender Anblick. Auf dem Platz davor tummeln sich sehr viele Menschen und Einheimische wollen dir ihre Kamel- oder Eselritte verkaufen. Gegenüber vom Schatzhaus kannst du zu einer kleinen Aussichtsplattform hoch klettern, von der aus man einen tollen Blick auf das Schatzhaus hat und wohl auch der berühmteste Ort ist um ein Foto zu machen. Der „Eintritt“ kostet 1 Dinar (1,20 €) und man bekommt sogar noch einen Tee dazu.

Das Römische Theater

Am Schatzhaus nach rechts geht es weiter rein in das Gelände von Petra. Nicht allzu weit entfernt erwartet euch dann das römische Theater auf der linken Seite. 5000 Zuschauer passten damals in das Theater. Lange Zeit war es verschüttet und begraben, bis es 1961 entdeckt und freigelegt wurde.

Die Königswand

Auf der gegenüberliegenden Seite vom römischen Theater siehst du die Königswand. Es handelt sich hierbei um eine Aneinanderreihung von Königsgräbern die eine beachtliche Höhe haben und die gesamt Felswand säumen. Insgesamt sind es 13 nebeneinander in den Fels geschlagenen Bauwerke. Diese kannst du auch hautnah erleben indem du die paar Stufen hoch steigst und direkt davor stehst. Geht man an den Bauten vorbei und umrundet dann den Berg führt eine Treppe ganz hoch auf den Berg. Wer diesen Aufstieg in angriff nimmt, wird durch einen spektakulären Blick auf das Schatzhaus und die Umgebung belohnt.

Der Grabtempel ed-Deir

Jetzt kommt der schwierigste Teil, der Aufstieg zum Grabtempel. 822 schweißtreibende Stufen führen hinauf zum Grabtempel und das in der prallen Sonne. Allerdings gibt es auf dem Weg immer wieder kleine Shops wo man sich ein kühles Getränk oder einen Tee kaufen kann. Der Aufstieg lohnt, denn was euch da erwartet ist ein wirklich beeindruckendes, riesen Bauwerk. Der Tempel ist 40 Meter hoch und 47 Meter breit. Man kann auch noch weiter auf einen kleinen Aussichtspunkt hoch wandern und hat einen tollen Ausblick auf den Tempel. Außerdem gibt es dort auch ein Restaurant in dem ihr euch stärken könnt.

Petra by Night

Ein weiteres Highlight ist Petra by Night. Allerdings findet dies nur Montags, Mittwochs und Donnerstags statt. Also plant euren Besuch gut, damit ihr auch Petry by Night besuchen könnt. Der Eintritt kostet 17 Dinar und Treffpunkt ist um 20:30 Uhr am Visitor Center. Ende der Veranstaltung ist um 22:30 Uhr. Während dieser Show ist das Schatzhaus wunderbar in den verschiedensten Farben beleuchtet und es stehen überall auf dem Vorplatz Kerzen, wie ihr in dem Video rechts sehen könnt. Zusätzlich spielt dann auch noch Musik und das alles zusammen macht es zu etwas ganz besonderem.


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Titelbild Dana

Dana Biosphärenreservat – beeindruckende Naturlandschaft

Das Dana Biosphärenreservat lädt zu schönen Wanderungen in unglaublicher Natur ein. Die Wanderung geht durch tiefe Täler und hohe Berge und bietet eine tolle Tierwelt. 310 Quadratkilometer Weite und Natur, sowie atemberaubende Ausblicke.

Anreise

Das Biosphärenreservat liegt ca. 200 km südlich von Amman. Mit dem Mietwagen erreicht man es nach ca. 2,5 Stunden. Die Straßen in Jordanien sind relativ gut ausgebaut, sodass man zügig voran kommt. Der erste Anlaufpunkt für die meisten ist der kleine Ort Dana, wo es ein paar Unterkünfte und Restaurants gibt. Von dort aus beginnen viele Wanderungen.

Unterkunft – Dana Moon Hotel

Übernachtet haben wir im Dana Moon Hotel, einem kleinen, rustikalen Hotel, teilweise mit Zimmern in den Felsen. Wir hatten das Glück und haben so ein Zimmer bekommen. Wir haben für das Zimmer zu zweit 30 € bezahlt inkl. Frühstück. Abends gab es außerdem in der Unterkunft ein kleines Buffet zum Abendessen mit typisch jordanischen Gerichten. Das Frühstück war auch absolut ok und man konnte sich ebenfalls von einem kleinen Buffet bedienen. Das Zimmer war in Ordnung jedoch das Bad relativ klein, aber für eine Nacht ausreichend.

Rummana Mountain Trail

Wir haben uns für unsere erste Wanderung den Rummana Mountain Trail ausgesucht. Dafür mussten wir von Dana aus mit dem Auto zum Rummana Camp fahren, welches ca. 15 km von Dana entfernt liegt. Wir haben uns dafür entschieden, da man vom Rummana Camp aus 2 Trails laufen kann und wir so beide verbinden konnten. Der Mountain Trail ist ein Rundwanderweg von 2,5 km Länge. Er startet vom Rummana Camp und führt rauf zum Rummana Mountain, einmal um den Berg rum und auf der anderen Seite wieder runter zum Camp. Man braucht ca. 2 Stunden für diese Wanderung. Am Berg oben angekommen hat man eine spektakuläre Aussicht über die Landschaft von Wadi Araba.

Rummana Campsite Trail

Unser zweiter Wanderweg war der etwas kürzere Rummana Campsite Trail. Dieser Wanderweg beginnt am anderen Ende des Camps und ist 1,5 km lang. Man braucht dafür ca. 1 Stunde. Auch bei diesem Trail handelt es sich um einen Rundwanderweg der beim Camp startet und auch wieder endet. Bei diesem Trail sieht man so einige Tiere und hat einen tollen Blick auf den Rummana Mountain.

Weitere Wanderwege ohne Guide

  • The Cave Trail: Start Rummana Camp, 1,5 km lang, ca 1 Stunde
  • Dana Village Tour: Start Dana Guesthouse, 2 km lang, ca. 1,5 Stunden
  • Wadi Dana Trail: Start Dana Guesthouse, 14 km lang, ca. 6-7 Stunden
  • Marsh Trail: Start Feynan Ecolodge, 1,5 km lang, ca. 30 Minunten

Weitere Wanderwege mit Guide

  • Nawatef Trail: Start Dana Guesthouse, 2 km lang, ca. 2 Stunden
  • Sunrise hike: Start Feynan Ecolodge, 2 km lang, ca. 2 Stunden
  • White Dome Trail: Start Rummana Camp oder Dana Guesthouse, 8 km, ca. 3-4 Stunden
  • Copper mines: Start Faynan Ecolodge, 6-7 km lang, ca. 3-4 Stunden
  • Orjan Village Tour: Start Soup House, 12 km lang, ca. 6 Stunden
  • Wadi Dathneh Trail: man wird abgeholt, 19 km lang, ca. 8-10 Stunden
  • Wadi Ghwair Trail: man wird abgeholt, 16 km lang, ca. 7-8 Stunden

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