Karpathos

Mit der Fähre ging es nach Karpathos, der zweitgrößten der Dodekanes Inseln. Sie liegt genau zwischen Rhodos und Kreta und bezaubert mit ihren wundschönen Stränden. Karpathos kann man auf jedenfall noch als Geheimtipp bezeichnen und ich war schon bei der Ankunft total begeistert vom Hauptort der Insel. Hier findet man viel Ruhe und Entspannung.

Anreise

Ich bin mit der Fähre von Seajet, dem Superrunner Jet, von Rhodos über Chalki nach Karpathos gefahren. Das Ticket hat 37,60 € gekostet und die Fahrt dauerte 3 Stunden. In dem Preis ist ein großes Gepäckstück sowie Handgepäck mit dabei. Aber niemand hat was gesagt wenn man mehr mitgenommen hat. Ich bin mir nicht sicher ob es daran lag, weil eh so wenige Leute auf der Fähre waren oder ob sie nie was sagen. Leider hatte die Fähre 2 Stunden Verspätung, da sehr starker Wind war. Aber am Fährhafen von Rhodos Stadt gab es ein kleines Café, den Aufenthaltsraum und kostenloses WLAN. So ging die Zeit relativ schnell rum. Mein Ticket hab ich über ferryhopper.de gebucht, was wirklich sehr einfach ist und mit der App hat man alles direkt an einem Ort. Man kann aber natürlich auch sein Ticket direkt am Fährhafen in Rhodos Stadt kaufen. Die Fähre bietet viel Platz und man konnte sich hinsetzen wo man wollte. Es gab normale Sitze oder auch Sitze mit Tisch. Durch den Frachtraum steigt man in die Fähre ein und dort werden in Fächern das große Gepäck verstaut. Anschließend ging es nach oben in den Passagierraum. Hier gibt es eine Bar, an der man sich mit Getränken und Snacks eindecken kann, zu ganz anständigen Preisen würde ich sagen.

Meine Unterkunft – Meltemi Apartments

Meine Unterkunft für 4 Nächte war Meltemi Apartments etwas außerhalb der Inselhauptstadt gelegen an einem schönen, langen Sandstrand. Zum Hafen läuft man ca. 20 Minuten. Ich habe mir ein Studio, mit kleiner Küche und Meerblick gebucht und dafür 222 € gezahlt. Nicht ganz billig für 4 Nächte und ohne Frühstück, aber die Unterkunft und die Lage waren es wert. Das Zimmer und die gesamte Unterkunft sind super schön, typisch griechisch eingerichtet und die Besitzer sind sehr herzlich und man konnte mit allen Problemen und Fragen immer zu ihnen kommen. Direkt am Hotel ist auch ein Restaurant mit dran, welches von den gleichen Besitzern betrieben wird, in dem man auch wirklich sehr gut und günstig essen kann. Einen Supermarkt findet man direkt nebenan der alles nötige hat. Den Strand erreicht man in ca. 2 Gehminuten und Autos oder Roller kann man direkt neben der Unterkunft mieten. Ich habe mir einen Roller für 3 Tage gemietet um die Insel zu erkunden. Meinen Roller hab ich bei Auto Motor Center gemietet, für 45 € für 3 Tage inkl. Helm.

Paralia Apella Beach + Aperi

An meinem ersten Tag bin ich gleich mal los mit dem Roller, Richtung Norden. Die Straßen sind zum größten teils gut ausgebaut und es macht einfach rießen Spaß mit den Roller die Serpentinen rauf und runter zu fahren. Schon das alleine hätte ich den ganzen Tag machen können, aber ich hatte ja ein Ziel – den Strand Paralia Apella. Auf dem Weg dort hin bin ich durch das kleine Bergdorf Aperi gefahren, was wirklich bezaubernd ist mit einem sensationellen Ausblick über die Insel. Aperi ist wirklich nicht groß aber man sollte zumindest mal halt machen und die schönen Häuser bewundern und den Ausblick genießen. Weiter ging es dann über noch mehr Serpentinen und Berge zum Paralia Apella Beach und die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Es ist ein so ruhiger und abgelegner Strand mit ein paar Sonnenliegen und Schirmen und etwas entfernt einer Taverne. Mehr ist da nicht. Der Strand ist zwar kein absoluter Geheimtipp mehr aber man kann hier wunderbar entspannen. Ich bin dort tatsächlich 5 Stunden geblieben, obwohl ich noch weiter in den Norden fahren wollte, aber es war einfach zu schön. Das Wasser ist so klar und Türkis, es sieht einfach wie auf Postkartenbildern aus. Also auf jedenfall Taucherbrille und Schnorchel einpacken. Der Strand ist teilweise Steinstrand und teilweise mit Sand aufgeschüttet. Wenn man sich keine Liege mieten möchte, gibt es an dem Strand auch viele Möglichkeiten sich einfach in den Sand zu legen. Die Bäume und die Felswände spenden auch schön Schatten.

Aperi
Paralia Apella Beach

Pigadia

Pigadia ist die Inselhauptstadt, in der man auch mit der Fähre ankommt. In Pigadia spielt sich abends das Inselleben ab. Dort findet man zahlreiche Restaurants, viele Bars, Eisdielen und Einkaufsmöglichkeiten. Tagsüber ist der Ort eher ruhig, aber abends ist hier richtig was los. An der Einkaufsstraße Apodimon kommt man nicht vorbei, sie verläuft parallel zur Hafenstraße und dort findet man wirklich alles was man möchte. Wenn man sich schon mal in der Einkaufsstraße befindet mache auch einen Halt beim eingebauten Fischerboot. Das kleine Fischerboot wurde in die Treppenstufen eingebaut und wirklich schon bemalt. Die Treppen mit dem Boot findest du direkt neben dem Restaurant Anemoussa. Direkt am Hafen findest du viele Restaurants mit wirklich schönem Blick. Mache auch einen Spaziergang am Hafen entlang, denn dabei kannst du den schön beleuchteten Ort bewundern.

Menetes

Das kleine Bergdorf Menetes ist auf jedenfall einen Besuch wert. Es liegt im Landesinneren und wenn man von Pigadia an die Westküste fährt, fährt man meistens durch Menetes durch. Dann mach einfach einen kurzen Halt und schlendere durch die kleinen Gassen. Das Bergdorf ist nicht groß und es führt auch nur eine befahrbare Straße durch den Ort. Die Häuser weiter oben erreicht man nur über die kleinen Gässchen mit vielen Stufen. Geh einfach mal eine Treppe nach oben und dann weiter und schau wo es dich hin verschlägt. Verlaufen kann man sich hier nicht, da alle Treppen nach unten immer zur Hauptstraße führen. Es gibt ein paar sehr nette Restaurants und einheimische verkaufen ihre selbst gemachten Waren. Ein weiteres Highlight ist der fantastische Ausblick über die Landschaft die man von dem kleinen Dorf aus hat.

Fischerdorf Arkasa

Nach Menetes ging es für mich weiter an die Westküste ins kleine Fischerdorf Arkasa. Und ich war wirklich positiv überrascht. Zuerst dachte ich beim rein fahren in den Ort, naja ganz nett.. aber als ich dann ins Zentrum gegangen bin, war es wirklich toll. Am besten man parkt auf dem großen Parkplatz, neben dem Rollerverleih „2 Brothers rent a Moto“, beim Zentrum, dann kann man von dort aus zu Fuß weiter. Zuerst kommt man an vielen kleinen Tavernen vorbei die alle zum essen einladen und teilweise wirklich schön gelegen sind. Geht man gerade aus weiter kommt man zu einer Treppe über die man auf die andere Seite des Ortes kommt. Hier habe ich dann eine kleine Pause im Steki.O.EYLOGHMENOS gemacht, mir einen Kaffee bestellt und die schöne Aussicht aufs Meer genossen. Die Besitzerin war wirklich allerliebst und ich bekam zu meine Kaffee auch ein selbst gemachtes Süßgebäck aufs Haus dazu. Anschließend ging es weiter zur Kirche von Arkasa, die nicht weit entfernt war vom Café. Den Kirchturm sieht man schon beim rein fahren in den Ort und ist einen Besuch wert. Auf den Kirchturm kann man auch hoch steigen und hat einen schönen Blick über Arkasa.

Die Strände Paralia Agios Theodoros + Amoopi Beach

Nach der Besichtigung der beiden Orte ging es für mich an den Strand. Aber nicht nur an einen sondern gleich an zwei. Und beide könnten nicht unterschiedlicher sein.

Paralia Agios Theodoros liegt ganz im Südwesten der Insel, ganz einsam. Man findet dort nur eine Taverne, ansonsten ist da nichts. Dementsprechend ruhig ist der Strand auch. Er ist wirklich klein mit ein paar Liegen die man sich mieten kann oder man legt sich einfach so in den Sand. Allerdings gibt es an dem Strand keinen Schatten und wenn man länger bleiben möchte, sollte man sich wirklich überlegen eine Liege mit Schirm zu mieten. Der Strand ist teils Steinstrand und teils Sandstrand, sodass man auf jedenfall ein Plätzchen im Sand findet. Das Wasser ist hier kristallklar und man kann super an den Felsen schnorcheln. Wer Ruhe und Entspannung sucht ist hier absolut richtig.

Amoopi Beach ist komplett anders, aber auch schön. Hier ist sehr viel los und der komplette Strand ist mit Liegen bedeckt, aber ich habe trotzdem ein schattiges Plätzchen im Sand gefunden. Amoopi Beach ist ein schöner feiner Sandstrand mit vielen Tavernen und Restaurants drum rum. Auch hier ist das Wasser, wie überall auf der Insel, kristallklar. Es gibt einige Bäume die Schatten spenden und unter die man sich legen kann wenn man keine Liege mieten möchten.


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Rhodos

Rhodos – mein erstes Ziel in Griechenland. Ich weiß, bei Rhodos denken viele an „Rentnerurlaub“ aber so ist es nicht, die Insel hat wirklich einiges zu bieten. In Rhodos findet man sehr viel Abwechslung. Man hat super schöne lange Strände und kleine Buchten, es gibt viele Ruinen zu besichtigen, schöne kleine Dörfer und ganz viel Sonne. Ein absolutes Highlight ist auch Rhodos Stadt wo moderne auf Geschichte trifft. Deswegen ist Rhodos auf jedenfall einen Besuch wert.

Anreise

Ich hatte einen Direktflug von Nürnberg nach Rhodos mit Corendon Airlines. Planmäßiger Abflug 19 Uhr. Ich glaube jeder weiß was jetzt kommt… Tatsächlicher Abflug 22:30 Uhr. Das war eine lange Nacht. Gelandet bin ich dann in Rhodos gegen 2:30 Uhr. Die Einreise war sehr unkompliziert, ich musste nur mein PLF Formular (Passenger Locator Form) vorzeigen. Niemand wollte meinen Impfnachweis sehen oder sonstige Dokumente. Stichprobenartig wurden Personen per Schnelltest auf Corona getestet, aber ich war nicht dabei. Das PLF Formular musst du noch in Deutschland ausfüllen, damit du einen QR-Code für die Einreise erhältst. Das Formular kann man ganz einfach hier ausfüllen und du bekommst sofort danach dein Dokument per E-Mail geschickt. In Deutschland beim Check-in wird dein Impfnachweis, PCR-Test oder Genesenennachweis sowie das PLF Formular überprüft. Vom Flughafen aus habe ich mir dann ein Taxi genommen zu meinem Hotel – Preis 16 €. Der Taxifahrer meinte alle Taxis, egal zu welchem Ziel auf der Insel kosten ab Flughafen pauschal 16 €. Ich bin mir nicht sicher ob er mich übers Ohr gehauen hat, aber ich war zu müde um darüber nach zu denken. In meinem Hotel bin ich dann um 3:15 Uhr angekommen.

Hotel am Ialysos Beach – Ilyssion Holidays Hotel

Mein erstes Hotel für 2 Nächste war das Ilyssion Holidays Hotel, nicht weit vom Flughafen entfernt. Und genau in der Einflugschneise der Flugzeuge wie ich dann festgestellt habe. Aber mit Ohropax war das kein Problem. Das Hotel war für 2 Nächte absolut in Ordnung und die Besitzer sind wirklich sehr sehr nett. Für die 2 Nächte mit Frühstück hab ich 82 € bezahlt. Dadurch das ich so spät angekommen bin war niemand mehr an der Rezeption, aber ich hatte eine genaue Beschreibung wie ich rein komme und wo mein Zimmer ist bekommen. Die Besitzer schlafen aber auch direkt im Hotel und sind immer erreichbar. Das Hotel hat einen eigenen Swimmingpool mit Sonnenliegen, ein eigenes Restaurant und einen schönen Garten mit Zitronenbäumen. Zum Strand läuft man ca. 5 Minuten. Es ist sehr ruhig gelegen, etwas abseits der Touristenstraßen. Mein Zimmer hatte eine kleine Kochnische mit allen nötigen Küchenutensilien, die ich aber nicht gebraucht habe, da ich Frühstück mit gebucht hatte. Zum Frühstück konnte man sich verschiedene Sachen aussuchen, wie Rühreier, Speck, Kuchen, Brot und Brötchen mit Honig, Nutella und Marmelade, Joghurt und Früchte. Kaffee und Säfte gab es natürlich auch. Völlig ausreichend für ein kleines Frühstück.

Ialysos Beach

Am ersten Tag bin ich natürlich direkt zum Strand gegangen und habe mich erstmal kurz verlaufen. Ich bin in die falsche Richtung gegangen als ich aus dem Hotel raus bin. Aber das hatte auch was gutes, ich hab einen Mann getroffen, der mir zum einen erklärt hat wie ich zum Strand komme und wo der öffentliche Strand ist und zum anderen auch noch den Tipp gegeben hat, ich solle doch ins Bikini gehen. Dort kann man die Sonnenliegen kostenlos nutzen wenn man ein Getränk kauft. Und das habe ich dann auch gemacht und war wirklich überrascht als ich im Bikini angekommen bin. Ein wirklich sehr schönes Restaurant und sehr ruhig gelegene Sonnenliegen mit Kellnerservice direkt an den Liegen. So lässt sich ein Tag am Strand wirklich aushalten. Und die Getränke waren wirklich nicht teuer, eine kleine 0,5l Wasserflasche für 50 Cent und ein großer Cappuccino für 3,90 €. Auch das Essen war nicht teuer. Wenn du öffentliche Liegen am Strand mietest, kosten diese für den ganzen Tag 5 €. Du musst aber aufpassen, viele Bereiche am Strand sind Hotelstrände an die man sich nicht legen darf, aber es gibt auch genug Bereiche an denen man sein Handtuch einfach in den Sand legen kann. Allerdings ist der Ialysos Beach ein Steinstrand, der zwar etwas mit Sand aufgeschüttet ist, aber zum liegen etwas unbequem werden kann. Wegen den Steinen sollte man auf jedenfall Badeschuhe oder Flip-Flops anziehen, auch wenn man ins Meer geht. Abends kann man schön durch die Straßen laufen und findet dort viele Restaurants, Souvenierläden und Supermärkte. Hier ist immer was los und viele Leute sind unterwegs. Ich war dann abends im Aspri Avli Restaurant essen und kann es wirklich nur empfehlen. Das Essen war fantastisch und man sitzt in einem sehr schönen Garten, der mit Weintrauben behangen ist. Die Kellner waren sehr aufmerksam und freundlich und zum Schluss gab es noch kostenlos eine Kugel Vanilleeis mit eingemachten Weintrauben aus dem Garten. Mmhh…

Hotel in Faliraki – Kostas Studios

Nach 2 Nächten in Ialysos Beach bin ich dann umgezogen nach Faliraki. Eigentlich wollte ich mit dem Bus fahren, aber davon wurde mir im Hotel mit Nachdruck abgeraten, da das wohl gar nicht so einfach ist. Der Bus fährt nämlich nur rund um die Insel an der Küstenstraße entlang und nicht quer über die Insel. In Rhodos Stadt hätte ich dann umsteigen müssen und den neuen Bus finden müssen. Deswegen bin ich dann mit Taxi gefahren. Aber wer Abenteuer sucht, kann auch den Bus nehmen. 😉 In Faliraki bin ich dann in Kostas Studios für 1 Woche eingezogen. Ich habe mir eine kleine Ferienwohnung gebucht mit Küche und Balkon für 277 €. Kostas Studios liegt etwas abseits der Touristenstraßen und ist somit wirklich gut geeignet um zu arbeiten aber auch nicht zu weit vom Strand und den Läden entfernt. Der Strand ist ca. 10 Gehminuten entfernt und die meisten Läden ca. 5 Gehminuten. Das Zimmer ist für eine Woche auf jedenfall in Ordnung.

Fortbewegung

Auf der Ostseite der Insel ist die Fortbewegung sehr einfach, da es hier einen Inselbus gibt. Es handelt sich um die KTEL RODOU Busgesellschaft. Die orangenen Bushaltestellen findest du fast an jeder Straßenecke. So ist es wirklich einfach von A nach B zu kommen. Egal ob man nach Rhodos Stadt möchte oder weiter runter in den Süden. Die Busse fahren wirklich viele Haltestellen an, auch Strände. An den Plänen steht auch immer der Preis den du für den Bus bezahlen musst, sehr praktisch. Hier findet ihr den Busfahrplan. Ich hatte mir für 2 Tage einen Roller gemietet um mir ein bisschen die Insel anzuschauen, der 35 € für 2 Tage kostet inkl. Helm. Völlig in Ordnung. Meinen Roller hab ich bei Elephant Rent a Moto gemietet und das kann ich echt nur empfehlen, total unkompliziert und wirklich nettes Personal die sehr bemüht sind.

Faliraki

Faliraki ist ein wirklich typischer Urlaubsort, aber hat einen wunderbaren dunklen Sandstrand. Hier tummeln sich auf jedenfall viele Hotels und somit auch die typischen Touristenstraßen mit Souvenierläden, Auto- und Rollerverleih, Spielhallen, Bekleidungsgeschäfte und ganz vielen Restaurants. Da wird einem bestimmt nicht langweilig. Am Strand kann man sich ganz einfach eine Liege mieten oder sich in den weichen Sandstrand legen. Außerdem findet man am Strand auch wirklich viele Wassersportmöglichkeiten und Ausflugsboote bei denen man mitfahren kann. Für meinen Einstieg in den Urlaub/in die Workation aber genau richtig, bevor ich mich dann später eher in ruhigeren Gegenden aufhalte. Fürs Frühstück, wenn man es nicht selber machen möchte, kann ich das Chocolat Pane Di Capo empfehlen. Hier gibt es echt leckere Waffeln, Croissants, O-Saft, Kaffee und noch viel mehr. Du kannst es entweder mitnehmen oder direkt dort essen. Sie haben auch bereits um 7 Uhr geöffnet, perfekt um vor der Arbeit noch einen Abstecher zu machen.

Seven Springs Waterfall (Epta Piges)

Seven Springs Waterfall ist ein Ort etwas im Landesinneren mit einem See und kleinen Wasserfällen. Man startet am Restaurant, welches du nicht übersehen kannst und geht dann nach rechts zum Tunnel. Und der ist wirklich spektakulär, denn man kann durch einen ca. 200 Meter langen, sehr kleinen, engen Tunnel laufen, der mit knöchelhohem Wasser gefüllt ist. Und in dem Tunnel ist es wirklich stock dunkel, man sieht rein gar nichts und tastet sich einfach nur vorwärts. Am Ende des Tunnels angekommen, kommt man dann an einem See raus. Wer das Abenteuer Tunnel nicht sucht, der kann auch oberhalb zu dem See laufen, dafür einfach dem Schild „Lake“ folgen und du kommst zum Ende des Tunnels. Gehst du dort dann nach links am See entlang gelangst du zu einem kleinen Wasserfall. Dort kannst du über ein paar Stufen nach unten steigen. Leider war bei mir nicht sehr viel Wasser im See deswegen war alles sehr karg und der Wasserfall war mehr ein paar Rinnsale. In dem See oberhalb des Wasserfalls kann man auch schwimmen gehen wenn genug Wasser da ist. Kommst du dann zurück zum Restaurants und hältst dich links, einmal durch das Restaurant durch, kommst du zu den 7 Springs. Dort siehst du ein paar wirklich kleine Wasserfälle, die Durchnummeriert sind. Leider war auch hier kein Wasser als ich dort war. 😦 Plane für Seven Springs nicht mehr als 1 Stunde ein, so groß ist das Gebiet nicht. Nach der kleinen Wanderung kannst du im Restaurant noch etwas essen und trinken bevor es dann auf den Heimweg geht. Zu den Seven Springs kommst du entweder mit dem Auto, Roller oder mit dem Bus. Es gibt genügend kostenlose Parkplätze und der Eintritt ist auch kostenlos. Mit dem Inselbus KTEL RODOU kommst du ebenfalls dort hin, musst allerdings noch einen relativ steilen Aufstieg laufen. Fazit: Es war jetzt nicht weltbewegend, aber man kann es mal anschauen. Hätte es Eintritt gekostet hätte ich mich aber glaube ich schon geärgert. Also kann man mal machen, muss aber nicht unbedingt sein.

Rhodos Stadt

Mit dem Bus ging es für mich von Faliraki nach Rhodos Stadt. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 2,40 €. Das Ticket kann man entweder direkt beim Busfahrer kaufen oder wenn es einen Ticketstand gibt auch dort. In Rhodos Stadt steigt man am besten an der Endhaltestelle dem Busbahnhof aus, dieser liegt sehr zentral am Hafen und neben der Altstadt sodass man von dort aus alles zu Fuß erreichen kann. Meine erste Station war dann auch der Hafen. Dort liegen wirklich viele Jachten und Segelboote und du kannst echt viele verschiedene Bootsausflüge dort buchen. Die Boote waren auch gut gefüllt, von Partyboot bis Schnorchelausflug ist alles mit dabei. Ich bin dann weiter am Hafen entlang zu den drei Windmühlen gelaufen die eine schöne Fotokulisse abgeben. Geht man weiter an den Windmühlen vorbei kommt man zum Standort des ehemaligen Kollos von Rhodos, der Früher über der Einfahrt zum Hafen thronte. Leider ist davon heute nichts mehr zu sehen aber man hat trotzdem einen schönen Blick auf den Hafen und das Meer. Anschließend führte mein Weg in die Altstadt von Rhodos die komplett von Stadtmauern umrundet ist. Die Altstadt ist wirklich schön mit vielen kleinen Gassen. Ein Highlight ist die Rittergasse die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hier stehen viele Alte Gebäude und Tafeln erklären wie die Gebäude früher genutzt wurden. Am Ende der Rittergasse kommt man direkt am Großmeisterpalast raus der wirklich sehr beeindruckend ist und sehr gut erhalten. Man sieht ihn auch ganz toll vom Hafen aus wie er auf dem Hügel thront. Den Palast kann man auch besichtigen, der Eintritt kostet 6 €. Ich habe ihn mir nicht angesehen, aber wer mehr Zeit hat sollte das auf jedenfall machen. Nach dem Großmeisterpalast ging es weiter zum Roloi-Uhrturm. Man kann kostenlos auf den Turm gehen und bekommt einen fantastischen Blick über Rhodos Stadt. Nach den Sehenswürdigkeiten er Altstadt erwarten dich dort noch viele verwinkelte kleine Gassen mit Unmengen an Souvenierläden und Restaurants – Perfekt für einen Einkaufsbummel.

Lindos

Da ich unbedingt noch Lindos sehen wollte und keine Zeit mehr hatte, bin ich direkt von Rhodos Stadt noch nach Lindos gefahren mit dem Bus. Ich bin wieder am Busbahnhof in Rhodos Stadt eingestiegen – die Fahrt kostet 5,50 € und dauert 1,5 Stunden. Zum Glück sind die Busse klimatisiert. Lindos ist eine kleine Stadt an der Ostküste von Rhodos und ihr Wahrzeichen die Akropolis thront über Lindos auf dem Berg. Schon von weitem sieht man den Ort mit seinen weißen Häusern und der riesigen Burg auf dem Berg. Der Anblick ist wirklich beeindruckend. Dementsprechend mit hohen Erwartungen bin ich dann in Lindos angekommen. Da in Lindos keine Autos fahren hält der Bus oberhalb an der großen Straße und man läuft eine Straße ca. 7 Minuten runter bis man in Lindos am Vorplatz ankommt. Dort warten Taxis und es werden Waren entladen. Wer nicht laufen möchte oder kann, kann auch den Shuttlebus nehmen, der von der Bushaltestelle zum Vorplatz von Lindos fährt. Ich bin gelaufen, deswegen weiß ich leider nicht was er kostet. Anschließend geht man nach Lindos rein und wird buchstäblich erschlagen von den ganzen Geschäften. Jede einzelne Gasse ist voll mit Souvenierläden, Klamottenläden, Restaurants, Eisdielen usw. Nachdem ich mich erstmal gestärkt hatte – mit meiner ersten Bubble Waffel – bin ich dann ein bisschen durch die vielen Gassen gelaufen. Man sollte auf jedenfall Google Maps oder sowas dabei haben, sonst kann man schnell mal die Orientierung verlieren in dem Gassengewirr. Nach meiner kleiner Runde durch die Gässchen bin ich dann hoch zur Akropolis gelaufen. Wenn man schon mal hier ist, sollte man das machen. Der Aufstieg ist nicht gerade einfach und man sollte sich wirklich Zeit lassen, vor allem bei 35 Grad. Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Akropolis wollte ich dann auch noch besichtigen, allerdings war mir der Eintritt mit 12 € tatsächlich zu teuer. So ein Burgen-Fan bin ich dann doch nicht. Also ging es wieder runter und anschließend nach Hause nach Faliraki. Fahrtzeit 1 Stunde für 4,50 €.
Fazit: Man kann sich Lindos auf jedenfall mal anschauen, ich hab aber tatsächlich etwas mehr erwartet. Aber wer shoppen gehen möchte ist hier absolut richtig.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rhodos die ich leider nicht geschafft habe:

  • Butterfly Valley (Tal der Schmetterlinge): Am Besten zwischen Juni und Ende August – Eintritt 5 €
  • Kallithea Springs – Eintritt 3 €
  • Burg Monolithos – kostenlos
  • Tsambika Beach
  • Halbinsel PRASONISI

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