Karpathos

Mit der Fähre ging es nach Karpathos, der zweitgrößten der Dodekanes Inseln. Sie liegt genau zwischen Rhodos und Kreta und bezaubert mit ihren wundschönen Stränden. Karpathos kann man auf jedenfall noch als Geheimtipp bezeichnen und ich war schon bei der Ankunft total begeistert vom Hauptort der Insel. Hier findet man viel Ruhe und Entspannung.

Anreise

Ich bin mit der Fähre von Seajet, dem Superrunner Jet, von Rhodos über Chalki nach Karpathos gefahren. Das Ticket hat 37,60 € gekostet und die Fahrt dauerte 3 Stunden. In dem Preis ist ein großes Gepäckstück sowie Handgepäck mit dabei. Aber niemand hat was gesagt wenn man mehr mitgenommen hat. Ich bin mir nicht sicher ob es daran lag, weil eh so wenige Leute auf der Fähre waren oder ob sie nie was sagen. Leider hatte die Fähre 2 Stunden Verspätung, da sehr starker Wind war. Aber am Fährhafen von Rhodos Stadt gab es ein kleines Café, den Aufenthaltsraum und kostenloses WLAN. So ging die Zeit relativ schnell rum. Mein Ticket hab ich über ferryhopper.de gebucht, was wirklich sehr einfach ist und mit der App hat man alles direkt an einem Ort. Man kann aber natürlich auch sein Ticket direkt am Fährhafen in Rhodos Stadt kaufen. Die Fähre bietet viel Platz und man konnte sich hinsetzen wo man wollte. Es gab normale Sitze oder auch Sitze mit Tisch. Durch den Frachtraum steigt man in die Fähre ein und dort werden in Fächern das große Gepäck verstaut. Anschließend ging es nach oben in den Passagierraum. Hier gibt es eine Bar, an der man sich mit Getränken und Snacks eindecken kann, zu ganz anständigen Preisen würde ich sagen.

Meine Unterkunft – Meltemi Apartments

Meine Unterkunft für 4 Nächte war Meltemi Apartments etwas außerhalb der Inselhauptstadt gelegen an einem schönen, langen Sandstrand. Zum Hafen läuft man ca. 20 Minuten. Ich habe mir ein Studio, mit kleiner Küche und Meerblick gebucht und dafür 222 € gezahlt. Nicht ganz billig für 4 Nächte und ohne Frühstück, aber die Unterkunft und die Lage waren es wert. Das Zimmer und die gesamte Unterkunft sind super schön, typisch griechisch eingerichtet und die Besitzer sind sehr herzlich und man konnte mit allen Problemen und Fragen immer zu ihnen kommen. Direkt am Hotel ist auch ein Restaurant mit dran, welches von den gleichen Besitzern betrieben wird, in dem man auch wirklich sehr gut und günstig essen kann. Einen Supermarkt findet man direkt nebenan der alles nötige hat. Den Strand erreicht man in ca. 2 Gehminuten und Autos oder Roller kann man direkt neben der Unterkunft mieten. Ich habe mir einen Roller für 3 Tage gemietet um die Insel zu erkunden. Meinen Roller hab ich bei Auto Motor Center gemietet, für 45 € für 3 Tage inkl. Helm.

Paralia Apella Beach + Aperi

An meinem ersten Tag bin ich gleich mal los mit dem Roller, Richtung Norden. Die Straßen sind zum größten teils gut ausgebaut und es macht einfach rießen Spaß mit den Roller die Serpentinen rauf und runter zu fahren. Schon das alleine hätte ich den ganzen Tag machen können, aber ich hatte ja ein Ziel – den Strand Paralia Apella. Auf dem Weg dort hin bin ich durch das kleine Bergdorf Aperi gefahren, was wirklich bezaubernd ist mit einem sensationellen Ausblick über die Insel. Aperi ist wirklich nicht groß aber man sollte zumindest mal halt machen und die schönen Häuser bewundern und den Ausblick genießen. Weiter ging es dann über noch mehr Serpentinen und Berge zum Paralia Apella Beach und die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Es ist ein so ruhiger und abgelegner Strand mit ein paar Sonnenliegen und Schirmen und etwas entfernt einer Taverne. Mehr ist da nicht. Der Strand ist zwar kein absoluter Geheimtipp mehr aber man kann hier wunderbar entspannen. Ich bin dort tatsächlich 5 Stunden geblieben, obwohl ich noch weiter in den Norden fahren wollte, aber es war einfach zu schön. Das Wasser ist so klar und Türkis, es sieht einfach wie auf Postkartenbildern aus. Also auf jedenfall Taucherbrille und Schnorchel einpacken. Der Strand ist teilweise Steinstrand und teilweise mit Sand aufgeschüttet. Wenn man sich keine Liege mieten möchte, gibt es an dem Strand auch viele Möglichkeiten sich einfach in den Sand zu legen. Die Bäume und die Felswände spenden auch schön Schatten.

Aperi
Paralia Apella Beach

Pigadia

Pigadia ist die Inselhauptstadt, in der man auch mit der Fähre ankommt. In Pigadia spielt sich abends das Inselleben ab. Dort findet man zahlreiche Restaurants, viele Bars, Eisdielen und Einkaufsmöglichkeiten. Tagsüber ist der Ort eher ruhig, aber abends ist hier richtig was los. An der Einkaufsstraße Apodimon kommt man nicht vorbei, sie verläuft parallel zur Hafenstraße und dort findet man wirklich alles was man möchte. Wenn man sich schon mal in der Einkaufsstraße befindet mache auch einen Halt beim eingebauten Fischerboot. Das kleine Fischerboot wurde in die Treppenstufen eingebaut und wirklich schon bemalt. Die Treppen mit dem Boot findest du direkt neben dem Restaurant Anemoussa. Direkt am Hafen findest du viele Restaurants mit wirklich schönem Blick. Mache auch einen Spaziergang am Hafen entlang, denn dabei kannst du den schön beleuchteten Ort bewundern.

Menetes

Das kleine Bergdorf Menetes ist auf jedenfall einen Besuch wert. Es liegt im Landesinneren und wenn man von Pigadia an die Westküste fährt, fährt man meistens durch Menetes durch. Dann mach einfach einen kurzen Halt und schlendere durch die kleinen Gassen. Das Bergdorf ist nicht groß und es führt auch nur eine befahrbare Straße durch den Ort. Die Häuser weiter oben erreicht man nur über die kleinen Gässchen mit vielen Stufen. Geh einfach mal eine Treppe nach oben und dann weiter und schau wo es dich hin verschlägt. Verlaufen kann man sich hier nicht, da alle Treppen nach unten immer zur Hauptstraße führen. Es gibt ein paar sehr nette Restaurants und einheimische verkaufen ihre selbst gemachten Waren. Ein weiteres Highlight ist der fantastische Ausblick über die Landschaft die man von dem kleinen Dorf aus hat.

Fischerdorf Arkasa

Nach Menetes ging es für mich weiter an die Westküste ins kleine Fischerdorf Arkasa. Und ich war wirklich positiv überrascht. Zuerst dachte ich beim rein fahren in den Ort, naja ganz nett.. aber als ich dann ins Zentrum gegangen bin, war es wirklich toll. Am besten man parkt auf dem großen Parkplatz, neben dem Rollerverleih „2 Brothers rent a Moto“, beim Zentrum, dann kann man von dort aus zu Fuß weiter. Zuerst kommt man an vielen kleinen Tavernen vorbei die alle zum essen einladen und teilweise wirklich schön gelegen sind. Geht man gerade aus weiter kommt man zu einer Treppe über die man auf die andere Seite des Ortes kommt. Hier habe ich dann eine kleine Pause im Steki.O.EYLOGHMENOS gemacht, mir einen Kaffee bestellt und die schöne Aussicht aufs Meer genossen. Die Besitzerin war wirklich allerliebst und ich bekam zu meine Kaffee auch ein selbst gemachtes Süßgebäck aufs Haus dazu. Anschließend ging es weiter zur Kirche von Arkasa, die nicht weit entfernt war vom Café. Den Kirchturm sieht man schon beim rein fahren in den Ort und ist einen Besuch wert. Auf den Kirchturm kann man auch hoch steigen und hat einen schönen Blick über Arkasa.

Die Strände Paralia Agios Theodoros + Amoopi Beach

Nach der Besichtigung der beiden Orte ging es für mich an den Strand. Aber nicht nur an einen sondern gleich an zwei. Und beide könnten nicht unterschiedlicher sein.

Paralia Agios Theodoros liegt ganz im Südwesten der Insel, ganz einsam. Man findet dort nur eine Taverne, ansonsten ist da nichts. Dementsprechend ruhig ist der Strand auch. Er ist wirklich klein mit ein paar Liegen die man sich mieten kann oder man legt sich einfach so in den Sand. Allerdings gibt es an dem Strand keinen Schatten und wenn man länger bleiben möchte, sollte man sich wirklich überlegen eine Liege mit Schirm zu mieten. Der Strand ist teils Steinstrand und teils Sandstrand, sodass man auf jedenfall ein Plätzchen im Sand findet. Das Wasser ist hier kristallklar und man kann super an den Felsen schnorcheln. Wer Ruhe und Entspannung sucht ist hier absolut richtig.

Amoopi Beach ist komplett anders, aber auch schön. Hier ist sehr viel los und der komplette Strand ist mit Liegen bedeckt, aber ich habe trotzdem ein schattiges Plätzchen im Sand gefunden. Amoopi Beach ist ein schöner feiner Sandstrand mit vielen Tavernen und Restaurants drum rum. Auch hier ist das Wasser, wie überall auf der Insel, kristallklar. Es gibt einige Bäume die Schatten spenden und unter die man sich legen kann wenn man keine Liege mieten möchten.


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Rhodos

Rhodos – mein erstes Ziel in Griechenland. Ich weiß, bei Rhodos denken viele an „Rentnerurlaub“ aber so ist es nicht, die Insel hat wirklich einiges zu bieten. In Rhodos findet man sehr viel Abwechslung. Man hat super schöne lange Strände und kleine Buchten, es gibt viele Ruinen zu besichtigen, schöne kleine Dörfer und ganz viel Sonne. Ein absolutes Highlight ist auch Rhodos Stadt wo moderne auf Geschichte trifft. Deswegen ist Rhodos auf jedenfall einen Besuch wert.

Anreise

Ich hatte einen Direktflug von Nürnberg nach Rhodos mit Corendon Airlines. Planmäßiger Abflug 19 Uhr. Ich glaube jeder weiß was jetzt kommt… Tatsächlicher Abflug 22:30 Uhr. Das war eine lange Nacht. Gelandet bin ich dann in Rhodos gegen 2:30 Uhr. Die Einreise war sehr unkompliziert, ich musste nur mein PLF Formular (Passenger Locator Form) vorzeigen. Niemand wollte meinen Impfnachweis sehen oder sonstige Dokumente. Stichprobenartig wurden Personen per Schnelltest auf Corona getestet, aber ich war nicht dabei. Das PLF Formular musst du noch in Deutschland ausfüllen, damit du einen QR-Code für die Einreise erhältst. Das Formular kann man ganz einfach hier ausfüllen und du bekommst sofort danach dein Dokument per E-Mail geschickt. In Deutschland beim Check-in wird dein Impfnachweis, PCR-Test oder Genesenennachweis sowie das PLF Formular überprüft. Vom Flughafen aus habe ich mir dann ein Taxi genommen zu meinem Hotel – Preis 16 €. Der Taxifahrer meinte alle Taxis, egal zu welchem Ziel auf der Insel kosten ab Flughafen pauschal 16 €. Ich bin mir nicht sicher ob er mich übers Ohr gehauen hat, aber ich war zu müde um darüber nach zu denken. In meinem Hotel bin ich dann um 3:15 Uhr angekommen.

Hotel am Ialysos Beach – Ilyssion Holidays Hotel

Mein erstes Hotel für 2 Nächste war das Ilyssion Holidays Hotel, nicht weit vom Flughafen entfernt. Und genau in der Einflugschneise der Flugzeuge wie ich dann festgestellt habe. Aber mit Ohropax war das kein Problem. Das Hotel war für 2 Nächte absolut in Ordnung und die Besitzer sind wirklich sehr sehr nett. Für die 2 Nächte mit Frühstück hab ich 82 € bezahlt. Dadurch das ich so spät angekommen bin war niemand mehr an der Rezeption, aber ich hatte eine genaue Beschreibung wie ich rein komme und wo mein Zimmer ist bekommen. Die Besitzer schlafen aber auch direkt im Hotel und sind immer erreichbar. Das Hotel hat einen eigenen Swimmingpool mit Sonnenliegen, ein eigenes Restaurant und einen schönen Garten mit Zitronenbäumen. Zum Strand läuft man ca. 5 Minuten. Es ist sehr ruhig gelegen, etwas abseits der Touristenstraßen. Mein Zimmer hatte eine kleine Kochnische mit allen nötigen Küchenutensilien, die ich aber nicht gebraucht habe, da ich Frühstück mit gebucht hatte. Zum Frühstück konnte man sich verschiedene Sachen aussuchen, wie Rühreier, Speck, Kuchen, Brot und Brötchen mit Honig, Nutella und Marmelade, Joghurt und Früchte. Kaffee und Säfte gab es natürlich auch. Völlig ausreichend für ein kleines Frühstück.

Ialysos Beach

Am ersten Tag bin ich natürlich direkt zum Strand gegangen und habe mich erstmal kurz verlaufen. Ich bin in die falsche Richtung gegangen als ich aus dem Hotel raus bin. Aber das hatte auch was gutes, ich hab einen Mann getroffen, der mir zum einen erklärt hat wie ich zum Strand komme und wo der öffentliche Strand ist und zum anderen auch noch den Tipp gegeben hat, ich solle doch ins Bikini gehen. Dort kann man die Sonnenliegen kostenlos nutzen wenn man ein Getränk kauft. Und das habe ich dann auch gemacht und war wirklich überrascht als ich im Bikini angekommen bin. Ein wirklich sehr schönes Restaurant und sehr ruhig gelegene Sonnenliegen mit Kellnerservice direkt an den Liegen. So lässt sich ein Tag am Strand wirklich aushalten. Und die Getränke waren wirklich nicht teuer, eine kleine 0,5l Wasserflasche für 50 Cent und ein großer Cappuccino für 3,90 €. Auch das Essen war nicht teuer. Wenn du öffentliche Liegen am Strand mietest, kosten diese für den ganzen Tag 5 €. Du musst aber aufpassen, viele Bereiche am Strand sind Hotelstrände an die man sich nicht legen darf, aber es gibt auch genug Bereiche an denen man sein Handtuch einfach in den Sand legen kann. Allerdings ist der Ialysos Beach ein Steinstrand, der zwar etwas mit Sand aufgeschüttet ist, aber zum liegen etwas unbequem werden kann. Wegen den Steinen sollte man auf jedenfall Badeschuhe oder Flip-Flops anziehen, auch wenn man ins Meer geht. Abends kann man schön durch die Straßen laufen und findet dort viele Restaurants, Souvenierläden und Supermärkte. Hier ist immer was los und viele Leute sind unterwegs. Ich war dann abends im Aspri Avli Restaurant essen und kann es wirklich nur empfehlen. Das Essen war fantastisch und man sitzt in einem sehr schönen Garten, der mit Weintrauben behangen ist. Die Kellner waren sehr aufmerksam und freundlich und zum Schluss gab es noch kostenlos eine Kugel Vanilleeis mit eingemachten Weintrauben aus dem Garten. Mmhh…

Hotel in Faliraki – Kostas Studios

Nach 2 Nächten in Ialysos Beach bin ich dann umgezogen nach Faliraki. Eigentlich wollte ich mit dem Bus fahren, aber davon wurde mir im Hotel mit Nachdruck abgeraten, da das wohl gar nicht so einfach ist. Der Bus fährt nämlich nur rund um die Insel an der Küstenstraße entlang und nicht quer über die Insel. In Rhodos Stadt hätte ich dann umsteigen müssen und den neuen Bus finden müssen. Deswegen bin ich dann mit Taxi gefahren. Aber wer Abenteuer sucht, kann auch den Bus nehmen. 😉 In Faliraki bin ich dann in Kostas Studios für 1 Woche eingezogen. Ich habe mir eine kleine Ferienwohnung gebucht mit Küche und Balkon für 277 €. Kostas Studios liegt etwas abseits der Touristenstraßen und ist somit wirklich gut geeignet um zu arbeiten aber auch nicht zu weit vom Strand und den Läden entfernt. Der Strand ist ca. 10 Gehminuten entfernt und die meisten Läden ca. 5 Gehminuten. Das Zimmer ist für eine Woche auf jedenfall in Ordnung.

Fortbewegung

Auf der Ostseite der Insel ist die Fortbewegung sehr einfach, da es hier einen Inselbus gibt. Es handelt sich um die KTEL RODOU Busgesellschaft. Die orangenen Bushaltestellen findest du fast an jeder Straßenecke. So ist es wirklich einfach von A nach B zu kommen. Egal ob man nach Rhodos Stadt möchte oder weiter runter in den Süden. Die Busse fahren wirklich viele Haltestellen an, auch Strände. An den Plänen steht auch immer der Preis den du für den Bus bezahlen musst, sehr praktisch. Hier findet ihr den Busfahrplan. Ich hatte mir für 2 Tage einen Roller gemietet um mir ein bisschen die Insel anzuschauen, der 35 € für 2 Tage kostet inkl. Helm. Völlig in Ordnung. Meinen Roller hab ich bei Elephant Rent a Moto gemietet und das kann ich echt nur empfehlen, total unkompliziert und wirklich nettes Personal die sehr bemüht sind.

Faliraki

Faliraki ist ein wirklich typischer Urlaubsort, aber hat einen wunderbaren dunklen Sandstrand. Hier tummeln sich auf jedenfall viele Hotels und somit auch die typischen Touristenstraßen mit Souvenierläden, Auto- und Rollerverleih, Spielhallen, Bekleidungsgeschäfte und ganz vielen Restaurants. Da wird einem bestimmt nicht langweilig. Am Strand kann man sich ganz einfach eine Liege mieten oder sich in den weichen Sandstrand legen. Außerdem findet man am Strand auch wirklich viele Wassersportmöglichkeiten und Ausflugsboote bei denen man mitfahren kann. Für meinen Einstieg in den Urlaub/in die Workation aber genau richtig, bevor ich mich dann später eher in ruhigeren Gegenden aufhalte. Fürs Frühstück, wenn man es nicht selber machen möchte, kann ich das Chocolat Pane Di Capo empfehlen. Hier gibt es echt leckere Waffeln, Croissants, O-Saft, Kaffee und noch viel mehr. Du kannst es entweder mitnehmen oder direkt dort essen. Sie haben auch bereits um 7 Uhr geöffnet, perfekt um vor der Arbeit noch einen Abstecher zu machen.

Seven Springs Waterfall (Epta Piges)

Seven Springs Waterfall ist ein Ort etwas im Landesinneren mit einem See und kleinen Wasserfällen. Man startet am Restaurant, welches du nicht übersehen kannst und geht dann nach rechts zum Tunnel. Und der ist wirklich spektakulär, denn man kann durch einen ca. 200 Meter langen, sehr kleinen, engen Tunnel laufen, der mit knöchelhohem Wasser gefüllt ist. Und in dem Tunnel ist es wirklich stock dunkel, man sieht rein gar nichts und tastet sich einfach nur vorwärts. Am Ende des Tunnels angekommen, kommt man dann an einem See raus. Wer das Abenteuer Tunnel nicht sucht, der kann auch oberhalb zu dem See laufen, dafür einfach dem Schild „Lake“ folgen und du kommst zum Ende des Tunnels. Gehst du dort dann nach links am See entlang gelangst du zu einem kleinen Wasserfall. Dort kannst du über ein paar Stufen nach unten steigen. Leider war bei mir nicht sehr viel Wasser im See deswegen war alles sehr karg und der Wasserfall war mehr ein paar Rinnsale. In dem See oberhalb des Wasserfalls kann man auch schwimmen gehen wenn genug Wasser da ist. Kommst du dann zurück zum Restaurants und hältst dich links, einmal durch das Restaurant durch, kommst du zu den 7 Springs. Dort siehst du ein paar wirklich kleine Wasserfälle, die Durchnummeriert sind. Leider war auch hier kein Wasser als ich dort war. 😦 Plane für Seven Springs nicht mehr als 1 Stunde ein, so groß ist das Gebiet nicht. Nach der kleinen Wanderung kannst du im Restaurant noch etwas essen und trinken bevor es dann auf den Heimweg geht. Zu den Seven Springs kommst du entweder mit dem Auto, Roller oder mit dem Bus. Es gibt genügend kostenlose Parkplätze und der Eintritt ist auch kostenlos. Mit dem Inselbus KTEL RODOU kommst du ebenfalls dort hin, musst allerdings noch einen relativ steilen Aufstieg laufen. Fazit: Es war jetzt nicht weltbewegend, aber man kann es mal anschauen. Hätte es Eintritt gekostet hätte ich mich aber glaube ich schon geärgert. Also kann man mal machen, muss aber nicht unbedingt sein.

Rhodos Stadt

Mit dem Bus ging es für mich von Faliraki nach Rhodos Stadt. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 2,40 €. Das Ticket kann man entweder direkt beim Busfahrer kaufen oder wenn es einen Ticketstand gibt auch dort. In Rhodos Stadt steigt man am besten an der Endhaltestelle dem Busbahnhof aus, dieser liegt sehr zentral am Hafen und neben der Altstadt sodass man von dort aus alles zu Fuß erreichen kann. Meine erste Station war dann auch der Hafen. Dort liegen wirklich viele Jachten und Segelboote und du kannst echt viele verschiedene Bootsausflüge dort buchen. Die Boote waren auch gut gefüllt, von Partyboot bis Schnorchelausflug ist alles mit dabei. Ich bin dann weiter am Hafen entlang zu den drei Windmühlen gelaufen die eine schöne Fotokulisse abgeben. Geht man weiter an den Windmühlen vorbei kommt man zum Standort des ehemaligen Kollos von Rhodos, der Früher über der Einfahrt zum Hafen thronte. Leider ist davon heute nichts mehr zu sehen aber man hat trotzdem einen schönen Blick auf den Hafen und das Meer. Anschließend führte mein Weg in die Altstadt von Rhodos die komplett von Stadtmauern umrundet ist. Die Altstadt ist wirklich schön mit vielen kleinen Gassen. Ein Highlight ist die Rittergasse die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hier stehen viele Alte Gebäude und Tafeln erklären wie die Gebäude früher genutzt wurden. Am Ende der Rittergasse kommt man direkt am Großmeisterpalast raus der wirklich sehr beeindruckend ist und sehr gut erhalten. Man sieht ihn auch ganz toll vom Hafen aus wie er auf dem Hügel thront. Den Palast kann man auch besichtigen, der Eintritt kostet 6 €. Ich habe ihn mir nicht angesehen, aber wer mehr Zeit hat sollte das auf jedenfall machen. Nach dem Großmeisterpalast ging es weiter zum Roloi-Uhrturm. Man kann kostenlos auf den Turm gehen und bekommt einen fantastischen Blick über Rhodos Stadt. Nach den Sehenswürdigkeiten er Altstadt erwarten dich dort noch viele verwinkelte kleine Gassen mit Unmengen an Souvenierläden und Restaurants – Perfekt für einen Einkaufsbummel.

Lindos

Da ich unbedingt noch Lindos sehen wollte und keine Zeit mehr hatte, bin ich direkt von Rhodos Stadt noch nach Lindos gefahren mit dem Bus. Ich bin wieder am Busbahnhof in Rhodos Stadt eingestiegen – die Fahrt kostet 5,50 € und dauert 1,5 Stunden. Zum Glück sind die Busse klimatisiert. Lindos ist eine kleine Stadt an der Ostküste von Rhodos und ihr Wahrzeichen die Akropolis thront über Lindos auf dem Berg. Schon von weitem sieht man den Ort mit seinen weißen Häusern und der riesigen Burg auf dem Berg. Der Anblick ist wirklich beeindruckend. Dementsprechend mit hohen Erwartungen bin ich dann in Lindos angekommen. Da in Lindos keine Autos fahren hält der Bus oberhalb an der großen Straße und man läuft eine Straße ca. 7 Minuten runter bis man in Lindos am Vorplatz ankommt. Dort warten Taxis und es werden Waren entladen. Wer nicht laufen möchte oder kann, kann auch den Shuttlebus nehmen, der von der Bushaltestelle zum Vorplatz von Lindos fährt. Ich bin gelaufen, deswegen weiß ich leider nicht was er kostet. Anschließend geht man nach Lindos rein und wird buchstäblich erschlagen von den ganzen Geschäften. Jede einzelne Gasse ist voll mit Souvenierläden, Klamottenläden, Restaurants, Eisdielen usw. Nachdem ich mich erstmal gestärkt hatte – mit meiner ersten Bubble Waffel – bin ich dann ein bisschen durch die vielen Gassen gelaufen. Man sollte auf jedenfall Google Maps oder sowas dabei haben, sonst kann man schnell mal die Orientierung verlieren in dem Gassengewirr. Nach meiner kleiner Runde durch die Gässchen bin ich dann hoch zur Akropolis gelaufen. Wenn man schon mal hier ist, sollte man das machen. Der Aufstieg ist nicht gerade einfach und man sollte sich wirklich Zeit lassen, vor allem bei 35 Grad. Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Die Akropolis wollte ich dann auch noch besichtigen, allerdings war mir der Eintritt mit 12 € tatsächlich zu teuer. So ein Burgen-Fan bin ich dann doch nicht. Also ging es wieder runter und anschließend nach Hause nach Faliraki. Fahrtzeit 1 Stunde für 4,50 €.
Fazit: Man kann sich Lindos auf jedenfall mal anschauen, ich hab aber tatsächlich etwas mehr erwartet. Aber wer shoppen gehen möchte ist hier absolut richtig.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Rhodos die ich leider nicht geschafft habe:

  • Butterfly Valley (Tal der Schmetterlinge): Am Besten zwischen Juni und Ende August – Eintritt 5 €
  • Kallithea Springs – Eintritt 3 €
  • Burg Monolithos – kostenlos
  • Tsambika Beach
  • Halbinsel PRASONISI

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Sevilla

Sevilla ist die Hauptstadt von Andalusien und unbedingt einen Besuch wert. In Sevilla findest du viel Kultur, Geschichte und mediterrane Einflüsse. Du kannst hier so viele Sehenswürdigkeiten anschauen, dass dir sicher nicht langweilig wird und für jeden etwas dabei ist. Ich war wirklich sehr beeindruckt von der Stadt und hätte gerne noch einen 2. Tag dort verbracht. Also plant auf jedenfall mindestens 2 Tage ein. Sevilla ist die heißeste Stadt in Europa, das solltest du auf deiner Tour berücksichtigen. Ich war bei 40 Grad in Sevilla unterwegs und es war wirklich sehr anstrengend. Die beste Reisezeit ist definitiv Frühjahr oder Herbst.

Anreise und Fortbewegung

Nach Sevilla kommst du mit jedem Verkehrsmittel. Ob Auto, Bus, Zug oder Flugzeug, alle Wege führen nach Sevilla. Ich bin von Écija aus mit dem Auto nach Sevilla gefahren. Über die Autobahn braucht man ca. 1 Stunde. Ich habe im Parkhaus Parking San Bernardo geparkt, was wirklich sehr zentral liegt hinter dem Plaza de España. Die Preise sind auch ganz ok für diese Lage, aber es würde bestimmt billiger gehen wenn man etwas außerhalb parkt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen relativ nach beieinander und du kannst sie zu Fuß erreichen. Du wirst aber auch sehr schnell sehen, dass viele Leute mit den E-Rollern von Lime unterwegs sind. Sie sind wirklich super praktisch. Einfach die App runterladen, Zahlungsdaten hinterlegen, Roller entsperren und ganz entspannt die Stadt erkunden. Hier findest du weitere Infos zu Lime. Natürlich hast du auch die Möglichkeit mit Bus, U-Bahn oder Straßenbahn die Stadt zu erkunden. Die einfache Fahrt kostet ca. 1,35 €.

Plaza de España

Meine erste Station war der Plaza de España und er war wirklich beeindruckend. Er ist einer der berühmtesten Plätze in ganz Spanien. Der halbkreisförmige Platz mit seinen Bänken rund um den Platz und den schönen Wasserspielen lädt zum verweilen ein. Geh auch in eines der Gebäude in den ersten Stock und du hast eine sehr schönen Blick über den Platz. Geh auch einmal an den Bänken an der Mauer vorbei und schau dir die schönen andalusischen Keramikfliesen an. Sie stehen für je eine der insgesamt 48 spanischen Provinzen. Den Plaza de España kannst du kostenlos besuchen. Davor findest du den Parque de María Luisa dem du auch einen Besuch abstatten solltest. Sieh dir auf jedenfall den Teich Estanque de Los Lotos an. Die Bänke rund um den Teich eignen sich perfekt für eine kleine und ruhige Verschnaufpause.

Kathedrale von Sevilla

Die Kathedrale ist wirklich beeindruckend und echt riesig. Das kann man gar nicht auf Bilder festhalten. Mach erstmal einen Spaziergang rund um die Kathedrale um zu erkennen wie groß sie ist. Sie ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten Kirchen der Welt. Die Kathedrale kannst du natürlich auch von innen besichtigen, das Standardticket kostet 10 €. Am günstigsten ist es wenn du dein Tickets direkt hier auf der Seite der Kathedrale kaufst. Du kannst auch Tickets bei Get Your Guide kaufen, hier ist es zwar etwas teurer, aber du kannst bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. Kleiner Tipp: Jeden Montagabend ist der Eintritt ab 16:30 Uhr für alle kostenlos, aber du solltest dich beeilen, die Tickets sind meistens weit im voraus ausgebucht. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit die Kathedrale von innen zu sehen, aber das werde ich definitv nachholen wenn ich wieder in Sevilla bin.

Real Alcázar de Sevilla

Gegenüber der Kathedrale befindet sich die königliche Festung Real Alcázar de Sevilla. Ein Besuch ist ein absolutes Muss. Im Inneren findest du prächtige Gebäude und Räume, mit wunderschönen Verzierungen und Gemälden, sowie einen sehr schön, weitläufig angelegten Garten. Für den Besuch solltest du mindestens 2 Stunden einplanen und dich auf unfassbare viele Menschen einstellen. Der Eintritt kostet 13,50 € und hier kannst du dein Ticket online kaufen. Du solltest dein Ticket frühzeitig kaufen, da sie oft weit im voraus ausgebucht sind. Ich fand die Besichtigung wirklich beeindruckend, aber ich muss auch sagen die Alhambra von Granada hat mir doch besser gefallen.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Hast du länger als einen Tag Zeit kannst du dir noch folgende Sehenswürdigkeiten anschauen:

  • Giralda: Teil der Kathedrale, kauf dir am besten ein Kombi-Ticket
  • Stierkampfarena Plaza de Toros: Eintritt 7 €
  • Palast Casa de Pilatos: der Stadtpalast von Sevilla. Eintritt 10 €
  • Palast von San Telmo: kostenloser Eintritt
  • und noch wirklich sehr viele weitere 🙂

Córdoba

Cordoba hat mich vom ersten Moment an begeistert. Dich erwartet hier eine Stadt mit Einflüssen von Römer, Araber und natürlich auch Spanier mit viel Geschichte und Kultur. Sie ist die drittgrößte Stadt Andalusiens und hat ihren ganz eigenen Charme. In Cordoba spürst du an allen Ecken die historische Vergangenheit. Ich war im Juli für einen Tag in Cordoba und es war richtig heiß, deswegen würde ich euch empfehlen lieber im Frühjahr oder Herbst Cordoba anzuschauen.

Anreise und Fortbewegung

Nach Cordoba kommst du mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln. Du kannst mit dem Zug oder Bus fahren oder selber mit dem Mietwagen anreisen. Ich bin von Écija aus mit dem Auto nach Cordoba gefahren, was wirklich sehr schnell über die Autobahn ging (ca. 45 Minuten). In Écija habe ich 3 Nächte verbracht, da es der optimale Ausgangspunkt ist um Cordoba und Sevilla zu besuchen, da es genau in der Mitte zwischen den beiden Städten liegt. In Cordoba habe ich im Parking Calle Sevilla 5 Parkhaus geparkt. Ein sehr zentrales Parkhaus von dem aus du alles leicht zu Fuß erreichen kannst. In Cordoba ist alles sehr zentral gelegen rund um die berühmte Mezquita, somit kannst du alles bequem zu Fuß erreichen. Aber natürlich kannst auch den Bus nehmen. Die einfach Fahrt kostet 1,30 €.

Mezquita-Catedral de Córdoba

Meine erste Attraktion war die Mezquita-Catedral (Moschee-Kathedrale) von Cordoba. Sie ist die bekannteste Sehenswürdigkeite in Cordoba und darf bei einer Besichtigung nicht fehlen. Der Eintritt kostet 11 € und du kannst dein Ticket entweder online kaufen oder direkt vor Ort an einem Automaten. Die Mezquita ist wirklich sehr beeindruckend, sie hat eine ganz besondere Bauweise. Zum einen sieht sie aus wie eine typische Moschee mit vielen arabischen Verzierungen mit den weiß-roten Bögen. Zum anderen findet man viele Altäre, Kreuze, eine riesigen Orgel sowie den typischen Weihrauchgeruch. Diese Kombination macht die Mezquita zu etwas ganz besonderem. Sie gehört seit 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein schöner Nebeneffekt im Sommer sind die kühlen Temperaturen in der Mezquita. 🙂

Die Römische Brücke

Die römische Brücke befindet sich unweit der Mezquita. Die 250 Meter lange Brücke führt über den Fluß Guadalquivir und hat 16 mächtige Steinbögen. Laufe über die Brücke und du erhältst einen phantastischen Panoramablick. Die Brücke ist eine reine Fußgängerbrücke und du wirst hier auch viele Straßenmusiker vorfinden. Am anderen Ende der römischen Brücke befindet sich der Torre de la Calahorra, eine arabische Festung. Auf dem Weg über die Brücke passiert man die Statue des Erzengel Raphael.

Römischer Tempel

Auf deinem Weg durch die Stadt wirst du auch an dem kleinen römischen Tempel vorbei kommen. Dieser befindet sich mitten in der Stadt zwischen neuen Häusern. Ein etwas kurioser Anblick. Die ausgegrabenen Säulen und Mauern sind fast nur aus teurem Marmor gefertigt und sind wirklich gut erhalten. Die recht beachtliche Größe von 32 Meter Länge lassen vermuten, dass es sich um eine der bedeutendsten Anlagen ihrer Art in Córdoba gehandelt haben muss.

Plaza de las Tendillas

Der Plaza de las Tendillas ist der lebhafteste und meistbesuchte Platz in Cordoba inmitten der Einkaufsstraßen. In der Mitte gibt es einen schön verzierten Brunnen und an den Wasserfontänen kannst du dich etwas abkühlen. Rund um den Platz findest du viele Sitzgelegenheiten unter den Bäumen für eine kleine Verschnaufpause während deines Citytrips. Rund um den Platz findest du auch viele Restaurants in denen du dich stärken kannst.

Alcázar von Córdoba

Nicht weit von der Mezquita und der römischen Brücke entfernt findest du das Schloss von Cordoba. Das schönste an der Anlage sind die weitläufigen Gärten. Viele Bäume und Sträucher umranden die Brunnenanlagen und Teiche und du kannst hier im Schatten der Bäume die Ruhe genießen und eine Pause einlegen. Die Festung solltest du dir aber auch nicht entgehen lassen. Hier siehst du Mosaike aus dem zweiten Jahrhundert und einen Sarkophag aus dem dritten Jahrhundert. Des weiteren erfährst du viel über die geschichtlichen Hintergründe.


Hier findest du alle Beiträge zu meiner Reise durch Spanien

Ronda und Caminito del Rey

Meine Weiterreise führte mich ins Landesinnere von Tarifa Richtung Sevilla und Cordoba. Auf dem Weg dorthin habe ich in Ronda halt gemacht und bin den Caminito del Rey gewandert. Das war wirklich ein super schöner Tag, aber auch sehr anstrengend. Auf dem Weg dorthin findest du ganz viel Natur und schöne Aussichtspunkte über die Landschaft. Mein Endziel war Écija welches zwischen Sevilla und Cordoba liegt und ein idealer Ausgangspunkt ist um beide Städte zu besichtigen.

Anreise

Mein erstes Ziel war Ronda, welches ca. 140 km von Tarifa entfernt liegt. Mit dem Auto braucht man ungefähr 2 Stunden, je nachdem wie viele Pause man macht. Und Pausen lohnen sich auf dieser Strecke auf jedenfall. Du wirst einen tollen Ausblick auf die Landschaft haben und weiter bis zum Meer und Afrika. Es ist wirklich beeindruckend. Die Straßen führen über Serpentinen den Berg hinauf mit vielen steilen Straßen und Kurven. Nach meinem Besuch in Ronda bin ich weiter gefahren zum Caminito del Rey. Dieser liegt ca. 65 km östlich von Ronda und du benötigst ungefähr 1 Stunde. Auch auf diesem Weg lohnen sich ein paar Stopps um die Landschaft zu genießen. Ich bin die ganze Strecke mit dem Auto gefahren, da das am einfachsten und flexibelsten ist. Aber man kann bestimmt auch mit dem Bus fahren, muss aber wahrscheinlich ein paar mal umsteigen.

Ronda

Ronda ist ein kleines Örtchen auf einem beeindruckenden Felsplateau. Statte Ronda auf jedenfall einen Besuch ab und sieh dir das weiße Dorf an. Ronda gehört zu den ältesten Orten in Spanien und das Wahrzeichen ist die Puente Nuevo, die Neue Brücke, in der Mitte des Ortes. Geparkt habe ich auf dem Public parking La Concepción mitten im Ort. Von dort aus kannst du alles zu Fuß erkunden und die Preise sind in Ordnung.

Puente Nuevo

Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und verbindet die Altstadt mit dem neuen Stadtteil. Die Brücke führt über die Schlucht Schlucht El Tajo die in der Mitte mehr als 150 Meter hoch ist. Einen schönen Blick auf die Brücke hast du entweder von der Aussichtplattform Mirador de Ronda die sich im Ort befindet oder du wanderst zum Fuß der Brücke zum Aussichtspunkt Mirador Puente Nuevo de Ronda.

Mirador de Aldehuela

Bist du auf der Brücke Puente Nuevo, solltest du auf jedenfall auch die andere Seite der Schlucht besichtigen. Geh dazu am besten auf die Aussichtsplattform Mirador de Aldehuela. Hier hast du einen wirklich spektakulären Blick über die Schlucht die sich tief unten durch den Ort schlängelt. Dort sieht man sehr gut wie tief die Schlucht ist und wie nah die Häuser an den Abgrund gebaut sind. Eine tolle Aussicht.

Du findest in Ronda noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Besuche zum Beispiel die Einkaufsstraße Carrera Espinel, hier gibt es viele kleine Geschäfte und Straßencafés. Die Straße ist fast 1 km lang und du findest hier alles was eine gute Shoppingtour braucht. Die Straße beginnt an der Stierkampfarena und endet an der Av. Martínez Astein. Die Stierkampfarena kannst du ebenfalls besichtigen, der Eintritt kostet 8 €. Am Plaza del Socorro kannst du einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Dort findest du viele Restaurants und kannst das bunte Treiben vor der Kirche Parroquia de Nuestra Señora del Socorro genießen.


Caminito del Rey

Der Caminito del Rey ist ein 7,7 km langer Wanderweg mit einer spektakulären Strecke. Den Weg kannst du nur in eine Richtung gehen und zwar vom Stausee Conde de Guadalhorce bis zum Ziel an der Talsperre von El Chorro. Es erwarten dich beeindruckende Wanderwege von kleinen Holzwegen oberhalb einer Schlucht, über reine Naturwanderwege bis zu einer spektakulären Brücke über die Schlucht. Es ist wirklich ein Erlebnis diese Wanderung zu machen. Du kannst hier entweder selbständig wandern oder du gehst zusammen mit einer Gruppe und einem Guide. Der Eintritt ohne Guide kostet 10 € und mit Guide 18 €. Der Wanderweg ist sehr leicht, deswegen brauchst du nicht zwingend einen Guide außer du möchtest mehr Hintergrundinfos zum Caminito del Rey erfahren. Dein Ticket musst du online buchen und dann am Einfang vorzeigen. Bei der Buchung musst du dich für einen Tag und eine Uhrzeit entscheiden zu der du dann rein gelassen wirst. Für den Wanderweg brauchst du ca. 2-3 Stunden, je nachdem wie schnell du gehst. Hier findest du noch viele weitere Infos zum Caminito del Rey.

Parkmöglichkeiten

Du hast zwei Möglichkeiten wo du dein Auto abstellen kannst. Du kannst am Start des Wanderwegs parken auf dem Parkplatz Caminito Del Rey North Car Park. Von dort aus musst du dann noch zum Eingang des Wanderwegs laufen. Plane dafür nochmal genügend Zeit mit ein. Es führen 2 Wege zum Eingang. Du kannst die Abkürzung durch den Tunnel Largo nehmen der kurz nach dem Parkplatz rechts abgeht oder du nimmst den langen Weg der direkt neben dem Restaurant El Kiosko beginnt. Für den kurzen Weg musst du ca. 20 Minuten einrechnen, für den langen Weg solltest du 30 Minuten einplanen. Du kannst dein Auto aber auch am Ende des Wanderwegs parken in El Chorro. Dafür hatte ich mich entschieden und fand es eigentlich echt angenehm nach der Wanderung direkt alles vor Ort im Auto zu haben und weiter zu fahren. Wenn du in El Chorro parkst oder nach dem Wanderweg ankommst nimmst du den Bus der dich zum Parkplatz am Eingang des Caminito del Reys bringt. Die einfach Fahrt kostet 1,80 € und du bezahlst direkt beim Busfahrer. Die Busse verkehren regelmäßig mindestens jede halbe Stunde. Wenn mehr los ist auch öfters. Die Fahrt von El Chorro zum Eingang dauert ca. 25 Minuten. Der Bus startet an der Bushaltestelle am Bahnhof und wirst dort von einem Mitarbeiter eingewiesen wo du hin musst.

Die Erste Schlucht Gaitanejo

Gleich zu Beginn kommst du an die erste Schlucht. Durch die Schlucht führt ein hölzerner Wanderweg. Du siehst hier beeindruckende hohe Kalksteinwände und unter dir den Fluss Rio Guadalhorce.

Die Zweite Schlucht: Die Palomas Steilwand

Die zweite Schlucht beginnt 700 m nach dem Eingang an der Königsbrücke. Die zweite Schlucht führ an der Eisenbahnlinie entlang. Die Eisenbahnstrecke liegt auf der anderen Seite der Schlucht und die Königsbrücke verbindet die beiden Seiten der Schlucht. Du kannst allerdings nicht über die Brücke gehen, diese ist gesperrt. Nach der Brücke kommst du zu einem Sandfang den du rechts vom Weg siehst. Dieser dient dem Auffangen von Sand und anderen Sedimenten, die das Wasser an der Oberfläche des Kanals mit sich führt und verhindert so, dass diese das Wasserkraftwerks erreichen.

Das Hoyo Tal

Nach der zweiten Schlucht kommst du ins Hoyo Tal. Du verlässt jetzt die hölzernen Wanderwege an den Felsen entlang und kommst auf normale Wanderwege die durch eine beeindruckende Landschaft führen. Du siehst auf diesem Wanderabschnitt den Sapito Pintojo Teich, noch einen Sandfang, den großen Erdrutsch, den Kanal an den Felswänden, das Schleusentor und den Rückzugsort der Fledermäuse. Dieser Wanderabschnitt ist 1,5 km lang.

Die Dritte Schlucht: Gaitanes Schlucht

Ab hier geht es wieder auf die hölzernen Wanderwege direkt an der Felswand. Manchmal wirklich hoch und man sollte keine Höhenangst haben denn der Klettersteig befindet sich in 100 Metern Höhe. Auf diesem Wegabschnitt siehst du die Nischen von San Cristóbal, du kommst an einem Glasbalkon vorbei und du musst zum Schluss noch die Hängebrücke überqueren um auf die andere Seite der Schlucht zu kommen.

Nach einer wirklich schönen Wanderung mit vielen Eindrücken kommst du dann in El Chorro an. Nach der Hängebrücke über die Schlucht sind es dann aber immer noch ca. 2 km bis nach El Chorro zum Busbahnhof. Der Wanderweg ist nicht sehr schwierig und deswegen auch für ungeübte Wanderer gut zu machen. Du kannst dir für den Weg so viel Zeit lassen wie du möchtest und findest immer wieder entlang des Weges Personal die dir weiter helfen können.


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Gibraltar

Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet, das auf einer Landzunge an der Südküste Spaniens liegt. Bist du in der Gegend unterwegs solltest du auf jedenfall einen Abstecher dort hin machen und britisches Flair genießen. Das Wahrzeichen ist der Felsen von Gibraltar der sich 426 m hoch auf der Landzunge erhebt. Die Stadt ist wirklich beeindruckend und du bist auf einmal in einer ganz anderen Welt. Das zeigt sich nicht nur dadurch das du mit Pfund bezahlst (es wird aber auch Euro akzeptiert) sonder auch an der ganzen Mentalität.

Anreise

Ich bin mit dem Mietwagen nach Gibraltar gefahren, das ist die einfachste Möglichkeit. Von Tarifa aus fährt man ca. 40 Minuten. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit dem Bus zu fahren, hier dauert die Fahrt ca. 1 Stunde. Was du bei deiner Anreise allerdings beachten solltest, und was mir nicht wirklich bewusst war, du musst nach Gibraltar einreisen. Das heißt nimm deinen Ausweis mit, da dieser an der Grenze kontrolliert wird. Hier staut es sich des öfteren und du solltest dafür ein bisschen Zeit einplanen. Nach der Grenzkontrolle geht es weiter und du musst über die Rollbahn von Gibraltars Flughafen fahren oder laufen um in die Stadt zu kommen. Das ist wirklich beeindruckend. Ich hatte das Glück, dass ich vor der Rollbahn warten musste weil gerade ein Flugzeug gestartet ist und so nah ist noch nie ein Flugzeug in Abflugsgeschwindigkeit an mir vorbei gefahren. Ein echt tolles Erlebnis. Ich hab ziemlich am Anfang von Gibraltar geparkt im Ocean Village Parkhaus. Die Preise waren ok und man konnte von dort aus gut zu Fuß weiter laufen. Auch im Parkhaus kannst du am Automaten mit Euro bezahlen, das ist kein Problem.

Ocean Village

Mach einen kleinen Abstecher zum Ocean Village. Im Yachthafen findest du viele schöne Restaurants und die ganze Anlage ist wirklich toll gebaut. Natürlich findest du hier auch viele Yachten und auch Casinos. Ein ganz besonderes war ein Hotel & Casino, welches als Schiff gebaut wurde. Im Yachthafen findest du auch viele kleine Geschäfte die oft vor den Läden ihre Waren verkaufen, wie z.B. Schmuck oder Dekoartikel.

Main Street von Gibraltar

Die Main Street von Gibraltar

Bummel durch die Main Street von Gibraltar. Sie ist eine 1 km lange Einkaufsstraße und du findest hier viele kleine Geschäfte und Cafés die zum verweilen einladen. Sie verläuft von Nord nach Süd durch die Altstadt Gibraltars. Ich war leider an einem Sonntag in Gibraltar, deswegen waren die Läden alle geschlossen. Aber da ich sowieso nicht zum shoppen dort war, war das ok und man konnte in Ruhe durch die Main Street laufen. Du findest hier viele verschiedene architektonische Baustile, die die Straße wirklich sehenswert machen.

Commonwealth Park

Nach deiner ausgiebigen Shoppingtour kannst du einen Abstecher zum Commonwealth Park machen. Dieser befindet sich am südlichen Ende der Main Street. Mitten in der Stadt findest du ein kleines Fleckchen Natur in dem du dich etwas ausruhen und die Ruhe genießen kannst. Mach einen kurzen Spaziergang durch den Park und schau dir die Teiche und Wasserspiele an. Eine schöne Abwechslung für ein paar ruhige Momente.

Grand Casemates Square

Am nördlichen Ende der Main Street kommst du direkt zum Grand Casemates Square. Hier findest du viele Restaurants und Cafés auf einem sehr schönen Platz. Gönn dir eine Auszeit und lass dir Fish & Chips schmecken oder besuche eines der anderen vielen Restaurants. Auf diesem Platz werden auch regelmäßig Feste und Veranstaltungen abgehalten. Deswegen ist der Grand Casemates Square ein idealer Anlaufpunkt wenn ihr etwas erleben wollt. Nicht nur am Tag ist hier viel los, der Platz ist auch der Mittelpunkt des Nachtlebens in Gibraltar.

Upper Rock

Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Gibraltar zum Schluss. Der Upper Rock. Auf den Upper Rock kommst du am schnellsten mit der Seilbahn die im 10-Minuten-Takt fährt. Während der Fahrt kannst du die tolle Aussicht auf Gibraltar genießen und bei klarer Sicht kannst du bis nach Afrika schauen. Du kannst aber auch nach oben laufen. Der Aufstieg dauert ca. 40 Minuten – 1 Stunde. Auch eine geführte Taxi- oder Bustour bringt dich auf den Upper Rock. Private Fahrzeuge dürfen nicht nach oben fahren. Der größte Teil des Upper Rock ist ein Naturreservat, das mehr als 600 Pflanzenarten beherbergt. Der Eintritt zum Upper Rock kostet 10£ (~11,21€) und beinhaltet folgende Attraktionen:

  • The Great Siege Tunnels: ein 52 km langes Tunnelsystem
  • Die Affenhöhlen
  • Tropfsteinhöhlen
  • Das Schloss The Moorish Castle
  • Die Ausstellung City Under Siege Exhibition: Die Austellung zeigt das damalige Leben der Bewohner Gibraltars während der großen Belagerung von 1779-1783
  • Die mediterranen Stufen – auch bekannt als die tausend Stufen
  • Die Windsor Bridge: 71 Meter lange Brücke die sich über eine 50 Meter tiefe Schlucht spannt

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Tarifa

Tarifa ist das absolute Kitesurfe-Paradies. Perfekte Windbedigungen an den Stränden und so gut wie immer Sonnengarantie im Sommer. Tarifa ist der südlichste Punkt Spaniens, nur ein paar Kilometer von Afrika entfernt. Bei klarer Sicht kannst du bis nach Afrika schauen. Der perfekte Ort für Ausflüge nach Gibraltar, Cadiz oder auch nach Afrika. Ich war in Tarifa 3 Nächte und hatte einen tollen Ausflug nach Gibraltar (mehr dazu in meinem Beitrag über Gibraltar) und schöne entspannte Tage am Strand.

Anfahrt

Tarifa liegt ca. 160 km westlich von Malaga – immer der Küstenstraße entlang. Mit dem Auto erreichst du Tarifa nach ca. 2 Stunden. Das einfachste ich tatsächlich mit dem Mietwagen nach Tarifa zu fahren, da du auch vor Ort ein Auto brauchen wirst. Tarifa ist nicht groß und wenn du etwas Abwechslung haben möchtest braucht du ein Auto. Außerdem wirst du mit dem Auto wirklich spektakuläre Ausblicke auf Afrika bekommen (z.B. am Mirador del Estrecho, ca. 7,5 km bevor du Tarifa erreichst), kannst die schöne Landschaft genießen und wenn du magst einen Stopp in Marbella einlegen. Mit dem Bus wird es etwas komplizierter von Malaga zu kommen. So viel ich weiß gibt es keine Direktverbindung, das heißt du musst wahrscheinlich in Algeciras umsteigen oder von dort aus ein Taxi nehmen.

Meine Unterkunft – Misiana Hotel

Ich habe für 3 Nächte im Hotel Misiana gewohnt. Ein wirklich sehr schönes Hotel mit nettem Personal, aber auch nicht gerade billig. Die 3 Nächte haben mich ohne Frühstück 320 € gekostet. Das Hotel ist super zentral gelegen und du bist direkt mitten im Geschehen. Das Hotel ist umgeben von kleinen Gassen und Plätzen mit stimmungsvollen Cafés, Restaurants und Boutiquen. Abends spielt sich das bunte treiben direkt vor dem Hotel ab und du musst nur zur Tür raus gehen und bist direkt mitten drinnen. Auch zum Strand kannst du zu Fuß gehen. Die optimale Lage zur Erkundung von Tarifa. Es ist ein sehr kleines Hotel mit nur 14 Zimmern und unten hat man direkt das Restaurant mit dran. Parkplätze gibt es leider keine direkt am Hotel, aber nur 250 m weiter gibt es einen kostenlosen öffentlichen Parkplatz.

Altstadt von Tarifa

Schlendere durch die schöne Altstadt von Tarifa. Du findest hier viele kleine, verwinkelte Gassen. Du siehst hier die typischen weißen Häuser die der Altstadt ihren Charme verleihen. In der Altstadt dürfen nur bedingt Autos fahren, deswegen ist es hier sehr ruhig und du kannst gemütlich spazieren gehen. Der offizielle Eingang zur Altstadt ist die Puerta de Jerez am nördlichen Ende von Tarifa. Es führt dich durch ein sehr schönes altes Stadttor. Du kannst aber auch vom Hafen aus in die Altstadt laufen. Restaurants wirst du hier genügende finden und es ist gar nicht mal so leicht eine Wahl zu treffen. Außerdem findest du hier auch viele kleine Boutiquen, sowie viele Café, Bars und Eisdielen. Ich war an einem Wochenende in Tarifa und am Samstag Abend haben sich hier bis weit nach Mitternacht die Leute auf der Straße und in den Bars getroffen. Hier ist ganz schön was los am Wochenende und dir wird bestimmt nicht langweilig.

Hauptstrand von Tarifa und Castillo de Santa Catalina

Tarifa hat einen super schönen und sehr großen Hauptstrand – Playa De Los Lances. Er hat eine Länge von fast 3 km und ist 120 m breit. Hier findest du immer ein freies Plätzchen. Auch im Hochsommer lässt es sich in Tarifa am Strand aushalten, da es hier durchgängig sehr windig ist. Darum ist Tarifa auch das Paradies für Kitesurfer. Davon wirst du duzende an den Stränden finden. Dementsprechend gibt es auch Kiteschulen wie Sand am Meer. Mach einen Kurs und lass dich vom Wind davon tragen. Aber auch einfach nur am Strand liegen und zuschauen ist wirklich toll.
Kommst du an den Strand in Tarifa wirst du sofort die Castillo de Santa Catalina sehen. Sie thront auf einem kleinen Hügel und du kannst sie gar nicht übersehen. Das Schloss wird derzeit nicht genutzt und man kann es leider nicht anschauen, aber es sieht wirklich beeindruckend aus.

Strand Playa de Bolonia

Wollt ihr etwas mehr Trubel, dann solltet ihr den Strand Playa de Bolonia besuchen. Er liegt ca. 23 km westlich von Tarifa. Du musst dafür erstmal über einen Berg fahren und dann in das kleine abgelegne Örtchen El Lentiscal zu kommen. Von hier aus wirst du schon automatisch zu einem der vielen Parkplätze geleitet. Hier musst du für einen Parkplatz 1 € zahlen. Am Strand findest du 2 Restaurants die auch gut besucht sind um die Mittagszeit. Der Strand ist wirklich sehr schön gelegen und da er in einer Bucht liegt ist er auch nicht so windig wie die anderen Stände in Tarifa. Viele Menschen tummeln sich hier mit ihren Sonnenschirmen und Handtüchern und es gibt einige Strandverkäufer die dir wirklich schöne Strandtücher verkaufen wollen. Schau dir ein paar davon an, sie sind wirklich groß und sehr schön gemacht. Aber lass dich nicht übers Ohr hauen, mehr als 10 € für ein Strandtuch solltest du nicht bezahlen.

Kitesurfe Impressionen


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Tagesausflug nach Malaga

Die pulsierende Hafenstadt an der Costa del Sol. Mit einer modernen Skyline, wunderschönen Sandstränden, umgeben von Hügellandschaften und viel Kultur ist Malaga perfekt für einen mehrtägigen Aufenthalt. Ich hatte leider nur einen Tag Zeit und zeige euch hier meine Highlights von Malaga.

Anreise und Fortbewegung

Ich bin mit dem Auto nach Malaga gefahren. Normalerweise wenn man die Autobahn nimmt ca. 1 Stunde von Nerja entfernt. Ich dachte mir allerdings ich fahre die Küstenstraßen entlang um auch den schönen Ausblick genießen zu können. Da hat die ganze Fahrt dann auf einmal 2 Stunden gedauert, aber der Ausblick und die Landschaft haben mich dafür entschädigt. Angekommen in Malaga habe ich im Parkhaus APARCAMIENTO ALCAZABA geparkt. Ein sehr zentral gelegenes Parkhaus von dem aus du alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen kannst. Den genauen Preis fürs parken weiß ich leider nicht mehr, aber es war nicht teurer als die umliegenden Parkhäuser. Möchtest du die Stadt nicht zu Fuß erkunden, kannst du dir auch einen E-Scooter von Lime leihen. Dafür einfach die App runterladen, Zahlungsdaten hinterlegen und Roller entsperren, schon gleitest du durch die Stadt und trotzt der Hitze. Die Grundgebühr zum Entsperren beträgt 1 € und der Preis pro Minute liegt bei 20 Cent. Eine super entspannte Alternative als alles zu Fuß zu gehen. Eine weitere Alternative sind natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel Bus oder U-Bahn. Eine einfache Fahrt kostet 1,35 €.

Castillo de Gibralfaro

Mein erster Weg führte mich hinauf zum Castillo de Gibralfaro. Erstmal schön recherchiert welchen Weg ich denn nehmen kann und welcher der kürzeste ist und los marschiert. Irgendwann merkte ich dann das ich doch auf den falschen, den langen Weg gekommen bin. Deswegen bin ich dann den ganzen Wanderweg um den Berg herum gelaufen bis ich endlich oben am Castillo angekommen bin. Leider musste ich dann feststellen, dass ich die Burg nicht besichtigen durfte, da ich mir vorab kein Ticket reserviert hatte. Obwohl Corona, war wirklich sehr viel los. Also reserviert euch eure Tickets rechtzeitig im Voraus. Aber was mich dann erwartete als ich den anderen Weg wieder runter ging, war wirklich toll. Du hast hier eine wunderschöne Aussicht über Malaga. Setz dich ein bisschen auf eine der Aussichtsplattformen, genieße den Ausblick und erhol dich vom anstrengenden Aufstieg. Ich hatte Glück und ein Musiker war ebenfalls auf der Plattform und hat uns mit toller Musik unterhalten.

Rathaus von Malaga

Wenn du den Weg von der Burg wieder nach unten läufst kommst du direkt beim Rathaus raus mit seinem wunderschönen Vorgarten. Ein Abstecher dorthin lohnt sich auf jedenfall für ein schönes Foto und um eine Pause im kleinen Park Paseo del Parque einzulegen. Der Garten ist wirklich sehr schön gestaltet mit subtropischen Pflanzen.

Römisches Theater – Teatro Romano

Das Theater befindet sich am Fuß der Alcazaba. Das Gelände ist von außen sehr gut zu sehen, du kannst aber auch kostenlos rein gehen und dir hautnah die alten Überreste anschauen. Außerdem kannst du im Besucherzentrum direkt neben dem Theater zusätzliche Infos zu den historischen Bauwerken bekommen sowie eine Ausstellung zum Leben in der Römischen Zeit mit Fundstücken aus dem Theater besichtigen.

Alcazaba

Direkt oberhalb des römischen Theaters thront die Alcazaba. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Statte ihr auf jedenfall einen Besuch ab. Kleiner Tipp: Solltest du an einem Sonntag in Malaga sein, kannst du die Alcazaba ab 14 Uhr kostenlos besichtigen. Sonst kostet der Eintritt 3,50 €, was auch sehr günstig ist. Plane ca. 1 Stunde für die Besichtigung ein. Du kannst auf einige Türme gehen und einen schönen Blick über die Stadt und den Hafen genießen. Im Inneren findest du auch ein kleines archäologisches Museum und zeigt dir verschiedene Sammlungen. Innerhalb der Zitadelle erwarten dich prächtige Blumen und Pflanzen und verleihen der Alcazaba einen ganz besonderen Charme.

Kathedrale von Malaga – Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación

Die Kathedrale von Malaga ist ein wahres Prachtstück. Sie ist die größte Kathedrale Andalusiens mit einer spektakulären Architektur und durch ihre enorme Größe von fast jedem Punkt in Malaga aus zu sehen. Leider durfte man an dem Tag an dem ich dort war die Kathedrale nicht besichtigen. Aber auch von außen ist sie wirklich beeindruckend. Möchtest du sie besichtigen kostet der Eintritt 6 €. Ich hatte einen guten Zeitpunkt erwischt und konnte einen „Auftritt“ der Wachkapelle beobachten.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Hast du mehr als einen Tag Zeit für Malaga kannst du noch viele weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Picasso Museum – Eintritt 9 €
  • Geburtshaus von Pablo Picasso – Eintritt 3 €
  • Museum von Malaga neben dem römischen Theater – Eintritt für EU-Bürger kostenlos
  • Atarazanas Markt Málaga – der älteste und größte Markt
  • Stierkampfarena von Málaga – Eintritt 1,80 € (Öffnungszeiten nur von Mo–Fr)
  • Bischofspalast
  • Plaza de la Merced – Berühmter Platz der im Zeichen von Pablo Picasso steht

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1 Tag in Granada

Granada – die Stadt mit den vielen Facetten und der berühmten Alhambra. Hier treffen spanische Mentalität auf orientalische Einflüsse. Dazu siehst du prächtige mittelalterliche Architektur aus der Zeit unter den Mauren. Granada wird dich nicht enttäuschen. Bei mir hat es nicht lange gedauert und die Stadt hat mich für sich gewonnen.

Anreise und Fortbewegung

Mein Weg führt mich mit dem Auto von Nerja nach Granda in ca 1 Stunden. Auf der Fahrt kannst du die wunderschöne Landschaft genießen. Geparkt habe ich im Parkhaus San Augustin direkt in der Innenstadt. Das Parkhaus ist im vergleich zu anderen in der Stadt relativ großzügig geschnitten und man kommt mit einem kleinen/mittelgroßen Auto gut durch. Der zweite Vorteil ist, du bist genau mitten in der Stadt und brauchst nicht noch weit laufen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Du kannst aber auch mit dem Bus nach Granada fahren. Die Busgesellschaft Alsa fährt 4x täglich (10 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr) von Nerja zum Granada Busbahnhof in ca 2 Stunden für ungefähr 12 € für die einfache Fahrt. Für ein Hin- und Rückfahrtticket zahlt ihr 21 €.

In der Stadt erreichst du eigentlich alles zu Fuß, aber du kannst auch die Busse oder die U-Bahn/Stadtbahn in Granada nutzen. Die einfache Fahrt mit dem Bus kostet 1,20 € und mit der U-Bahn 1,35 €. Bei der U-Bahn gibt es nur eine Linie mit 15 Haltestellen, du wirst dich hier sehr schnell zurecht finden.

Die Altstadt

Schlendere durch die Altstadt und genieße die vielen Eindrücke. Du wirst hier sehr viele arabische Elemente und Souvenirläden finden. Aber auch an Restaurants und Cafés fehlt es nicht in Granada. Meine Tour startete auf der Plaza de Bib-Rambla, hier habe ich mich erst einmal in ein Café gesetzt und mir Churros mit Schokolade bestellt (die müsst ihr unbedingt probieren wenn ihr in Spanien seid, da könnte ich mich rein legen). Dort kannst du dann erstmal in Ruhe alles auf dich wirken lassen bevor du mit deiner Erkundung startest.

Kathedrale von Granada

Die Kathedrale liegt im Herzen von Granada und du solltest ihr auf jedenfall einen Besuch abstatten. Sie liegt nur eine Straße vom Plaza de Bib-Rambla entfernt und es tummeln sich hier viel Touristen. Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft die Kathedrale von innen zu besichtigen, aber auch von außen ist sie sehr beeindruckende. Wenn du sie allerdings besichtigen möchtest kannst du das von Mo-Sa von 10:00 – 18:15 Uhr machen. Das Standardticket kostet 5 €. Wenn du dann noch die Alhambra besichtigst hast du von dort aus einen super Blick auf die Stadt und siehst die Kathedrale in ihrer vollen Größe (Bild in der Mitte). Die wirkliche Größe wird einem überhaupt nicht bewusst wenn man davor steht.

Alcaicería

Auch direkt abgehend von der Plaza de Bib-Rambla findest du die Straßen der Alcaicería – »Haus des Caesar«. Sie sind Basar und kleine enge Gassen zu gleich. Du findest diese in den Straßen C. Alcaiceria, C. Ermita und C. Paños. Hier findest du viele arabische Händler die ihre Waren anbieten. Sobald du in den Gassen unterwegs bist fühlst du dich in eine frühere Zeit versetzt. Lass dich einfach mal durch die Gassen treiben und shoppe ein paar Souvenirs. Es gibt viele tolle Waren, von Seidentüchern über Mosaik-Waren bis zu Gewürzen. Ich habe wirklich viel mitgenommen und hatte durch Corona echt Glück, dass nicht so viele Leute dort waren, denn die Gassen sind wirklich eng.

Gasse in der Alcaicería
Stadtviertel Albaicín

Schau dir das älteste Stadtviertel von Granada an. Du findest dort viele schöne Gassen und wenn du die Stufen nach oben steigst findest du auch viele Aussichtspunkte auf die Stadt und die Alhambra. Die schönsten Aussichtspunkte sind Mirador de San Nicolás mit einem spektakulären Blick auf die Alhambra und Mirador Ojo de Granada mit einem tollen Blick über die Stadt. Dieser Stadtteil bietet dir einen bunten Kulturmix mit vielen einladenden Terrassen, gemütlichen Bars und natürlich auch Souvenirshops.

Alhambra

Die Alhambra ist die berühmteste Sehenswürdigkeit in Andalusien und darf natürlich bei einem Besuch in Granada nicht fehlen. Der Palastkomplex der Alhambra stammt aus der Zeit der maurischen Herrscher. Du findest hier über 1000 Jahre alte Geschichte und faszinierende Schönheit. Die Alhambra besteht aus drei Teilen: Der Zitadelle (Alcazaba), den Palästen der Nasriden und den vorgelagerten Gärten (Generalife). Auf der nebenstehenden Grafik seht ihr das Gelände der Alhambra. Plant genug Zeit ein um alles zu erkunden. Zur Alhambra kommt ihr entweder nach einem 20-minütigen Spaziergang von der Stadt aus oder ihr fahrt mit dem Auto zu einem der vielen Parkplätze. Der Eintritt inkl. Generalife und Nasrid Palaces (ein absolutes Muss) kostet 14,85 € und du musst eine Uhrzeit für die Besichtigung der Nasrid Palaces angeben.

Übersichtsplan Alhambra
Nasrid Palaces

Das absolute Highlight ist wirklich der Nasrid Palast, dafür lohnt sich das anstehen auf jedenfall. Hier siehst du wunderbar erhaltene Räume und Außenbereiche. Diesen Teil kannst du nur besichtigen wenn du dir das Ticket inkl. Nasrid Palast kaufst. Der Palast ist in drei Bereiche aufgeteilt: Der Mexuar, halböffentlicher Bereich des Palastes, der die Justizverwaltung und das Büro für Staatsangelegenheiten beherbergte, der Comares-Palast, die offizielle Residenz des Königs sowie den Löwenpalast, der Privatbereich des Palastes.

Alcazaba

Natürlich gehört auch die Besichtigung der Alcazaba (Zitadelle) zu deinem Besuch in der Alhambra dazu. Dies ist der älteste Teil der Alhambra und hat viele alte Bauwerke und Türme. In diesem Bereich befanden sich früher die Unterkünfte der Soldaten, von denen man noch die Ruinen sehen kann. Du kannst eine schöne Aussichtsplattform aufsuchen und einen Turm, mit super Aussicht über Granada, besteigen. Der Aufstieg lohnt sich allemal. Nachdem du die alte Festung durchquert hast gelangst du zu den Gärten, achte darauf das du die berühmte Inschrift nicht übersiehst. Viel Spaß beim Suchen. 🙂 Nach den Gärten verlässt du die Alcazaba.

Generalife

Im Generalife befinden sich zwei Gebäudeanlagen die durch einen Bewässerungskanal voneinander getrennt sind und von schön angelegten Gärten umgeben sind. Schlendere durch die Ruhe der Gärten und entdecke alte Steinbrunnen, blühende Orangenbäume und herrliche Myrtenhecken. Zur Belohnung erhältst du einen tollen Ausblick über Granada. Natürlich musst du dir auch das Landhaus anschauen mit seinen schönen Stuckarbeiten.


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Frigiliana

Frigiliana – auch das weiße Bergdorf genannt – ist ein kleiner Ort mit typischen engen Gassen die mit Blumen und Verzierungen geschmückt sind. Frigiliana erhielt mehrfach die Auszeichnung „Schönstes Dorf von Andalusien“ und das ist es wirklich. Lasst euch vom Charme des kleines Dorfes bei einem Tagesausflug verzaubern.

Anreise

Frigiliana liegt ca. 7 km von Nerja entfernt und du erreichst es am besten mit einem Mietwagen oder Taxi. Parke dein Auto am besten „unterhalb/außerhalb“ von Frigiliana und steige die Stufen hoch ins Dorf. Fahre dafür am Kreisverkehr direkt vor dem Ort die dritte Ausfahrt raus auf die MA-5205. Dort findest du am Straßenrand viele Parkplätze. Oder du fährst in das Parkhaus beim nächsten Kreisverkehr am Plaza de las Tres Culturas, der auch den Mittelpunkt des Ortes darstellt. Im Ort selber ist es sehr schwierig einen Parkplatz zu finden.
Auch mit dem Bus erreichst du Frigiliana.

Sehenswertes in Frigiliana

Frigiliana ist in zwei Ortsteile aufgeteilt – der alte Ortsteil und der neue. Diese beiden Ortsteile werden vom Plaza de las Tres Culturas geteilt. Stehst du am Plaza de las Tres Culturas findest du rechts den neuen Ortsteil und links den alten. Mir persönlich hat der alte Ortsteil viel besser gefallen, aber bei einem Tagesausflug hat man genug Zeit beide Teile zu erkunden.

Der alte Ortsteil

Der alte Ortsteil ist sehr urig und hat viele schöne, kleine Gassen. Lasst euch am besten einfach mal treiben und schlendert durch die Gassen mit den schönen kleinen Läden und Restaurants. Im Sommer ist hier immer viel los, sodass man einfach den Menschen folgen kann. In Frigiliana kann man übrigens auch wunderbar Souvenirs shoppen. Du findest hier viele kleine Bekleidungsläden, Souvenirläden und Lebensmittelgeschäfte. Es gibt auch einige Läden die Kunst und Dekoartikel verkaufen. Hier findet wirklich jeder ein Mitbringsel für zu Hause. Aber wir wollen ja nicht nur Geld ausgeben sonder auch etwas sehen. Hier habe ich eine kleine Liste mit den schönsten Orten zusammengestellt:

  • Besuche den Aussichtspunkt Vista Panorámica und du hast einen tollen Blick über das Dorf
  • Schlendere durch den Botanischen Garten von Santa Fiora
  • Mache einen Stopp im Vinos El Lagar, hier kannst du viele tolle Weine probieren für 1 € pro Wein. Außerdem hast du hier einen spektakulären Blick über die Landschaft und die Plaza de las Tres Culturas.
  • Besuche die Kirche des Hl. Antonius von Padua. Auf dem Platz vor der Kirche findest du schöne Restaurants.
  • Schau dir den Brunnen La Fuente Vieja an
  • Mache einen Abstecher zum Palacio de los Condes de Frigiliana o El Ingenio, ein altes Herrenhaus in dem heute eine Zuckerfabrik ist. Meines Wissens nach kann man die Zuckerfabrik leider nicht besichtigen aber das Gebäude ist von außen auch sehr beeindruckend
Der neue Ortsteil

Im neuen Ortsteil ist nicht so viel los wie im alten, da es hier eher beschaulicher zu geht. Die Straßen sind breiter und es fahren überall Autos. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher. Hier findest du viele Restaurants, Cafés und Bars. In den Restaurants in der C. San Sebastián Straße hast du einen tollen Ausblick auf die schöne Landschaft. Außerdem findest du im neuen Ortsteil auch die meisten Hotels von Frigiliana. Doch es gibt auch noch einige Sehenswürdigkeiten die du besuchen kannst:

  • Besichtige das archäologische Museum, du findest hier nur Ausstellungsstücke die rund um Frigiliana gefunden wurden. Eintritt musst du hier keinen Zahlen.
  • Mache einen Abstecher zum Friedhof Cementerio Municipal
  • Besuche ein Restaurant in der C. San Sebastián Straße und genieße den Ausblick
Plaza de las Tres Culturas

Das Herzstück von Frigiliana, hier ist der Mittelpunkt von dem alles ausgeht. Hier findest du viele Restaurants auf einer schönen Aussichtsplattform, wo für jeden etwas dabei ist. Außerdem beginnen von hier die meisten Wanderwege die rund um Frigiliana führen. Auch startet ab hier die kleine Bimmelbahn die dich durch den Ort fährt. Solltest du Ende August in der nähe von Frigiliana sein darfst du dir auf keinen Fall das Festival der 3 Kuluren entgehen lassen. Der Platz füllt sich mit vielen Aktivitäten wie Konzerte, Straβenumzüge, Theateraufführungen und sogar Zirkusartisten, außerdem kampiert auf dem Platz der Markt der 3 Kulturen mit über 150 Ständen.

Abschließend kann ich sagen, das mich das kleine Örtchen sehr beeindruckt hat. Ich kann es jedem nur empfehlen hier her zu kommen und den Charme zu spüren. Vor lauter staunen und treiben lassen hatte ich tatsächlich total vergessen viele Bilder zu machen.


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